Nowotny sieht weltweit keinen Währungskrieg

Österreichs Notenbankgouverneur und EZB-Rat Ewald Nowotny sieht trotz der Yuan-Währungsturbulenzen weltweit keinen Währungskrieg. "Ich sehe keine Signale für einen Währungskrieg in Europa und weltweit", sagte Nowotny bei einer Podiumsdiskussion am Donnerstag in Wien.

Die niedrige Inflationsrate in der Eurozone sieht Nowotny deutlich unter dem Zielwert von 2 Prozent, den die Europäische Zentralbank als Preisstabilität definiert hat. Die EZB habe im Rahmen der Geldpolitik mit dem Anleihekaufprogramm (Quantitative Easing, QE) einen wichtigen Schritt gesetzt, so Nowotny. Seit März kauft die EZB öffentliche Anleihen in einem Volumen von 60 Mrd. Euro pro Monat. Das Programm soll bis zum September 2016 laufen. "Wir haben kein Zeichen, dass das Programm frühzeitig beendet wird", betonte der EZB-Rat.

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