Nowotny sieht weltweit keinen Währungskrieg

Österreichs Notenbankgouverneur und EZB-Rat Ewald Nowotny sieht trotz der Yuan-Währungsturbulenzen weltweit keinen Währungskrieg. "Ich sehe keine Signale für einen Währungskrieg in Europa und weltweit", sagte Nowotny bei einer Podiumsdiskussion am Donnerstag in Wien.

Die niedrige Inflationsrate in der Eurozone sieht Nowotny deutlich unter dem Zielwert von 2 Prozent, den die Europäische Zentralbank als Preisstabilität definiert hat. Die EZB habe im Rahmen der Geldpolitik mit dem Anleihekaufprogramm (Quantitative Easing, QE) einen wichtigen Schritt gesetzt, so Nowotny. Seit März kauft die EZB öffentliche Anleihen in einem Volumen von 60 Mrd. Euro pro Monat. Das Programm soll bis zum September 2016 laufen. "Wir haben kein Zeichen, dass das Programm frühzeitig beendet wird", betonte der EZB-Rat.

Berlin (APA/Reuters) - Die deutschen Bundesländer verlangen von der Industrie und der Regierung in Berlin die Nachrüstung von älteren Dieseln im Kampf gegen Luftverschmutzung und Fahrverbote voranzutreiben. In einem Entschließungsantrag forderte der Bundesrat am Freitag die Regierung auf, dafür Sorge zu tragen, dass die Hersteller für eine Nachrüstung mit Katalysatoren in die Verantwortung genommen werden.
 

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Deutsche Bundesländer drängen auf Diesel-Nachrüstung

Wien (APA) - Die österreichischen Pensionskassen haben zum Ende des dritten Quartals einen negativen Veranlagungsertrag erzielt: Die Performance lag durchschnittlich bei minus 0,91 Prozent, teilte der Fachverband der Pensionskassen am Freitag mit. Das sei trotz ungünstiger Rahmenbedingungen eine positive Entwicklung gegenüber dem zweiten Quartal, in dem die Performance bei minus 1,2 Prozent lag.
 

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Pensionskassen: Performance im 3. Quartal im Minus

Wien (APA) - Das Umweltministerium von Elisabeth Köstinger (ÖVP) steht derzeit bei einigen Themen in der Kritik von Oppositionsparteien und von Nichtregierungsorganisationen (NGO). Beispielsweise geht es - neben der Aufregung rund um eine geplante UVP-Änderung - um den Standpunkt des Umweltministeriums zum Standortentwicklungsgesetz, das derzeit überarbeitet wird.
 

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Standortgesetz - NGO üben weiter Kritik an Umweltministerium