Nowotny: Schwächerer Euro nährt Optimismus für Wachstum 2015

(Reuters) - Der schwächere Euro lässt nach Einschätzung des EZB-Ratsmitglieds Ewald Nowotny auf ein Wirtschaftswachstum in der Euro-Zone im kommenden Jahr hoffen. Außerdem trage er dazu bei, die Gefahr einer zu niedrigen Inflation zu dämmen, sagte er in Washington am Rande der Tagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank. "Die Gründe, warum wir für 2015 eine Verbesserung erwarten, sind vor allem, dass die Exportseite hier deutlich anzieht", sagte Nowotny vor Journalisten.

"Wir sehen eine Abschwächung, eine Abwertung des Euro gegenüber dem Dollar." Dies wirke sich nicht nur günstig auf die Exporte aus, sondern habe auch "einen positiven Effekt auf die Inflationsrate, die ja derzeit deutlich unter dem ist, was unsere Zielsetzung ist". Sie dürfte im September 0,3 Prozent betragen, die EZB peilt zwei Prozent an. Ein Ankauf von Staatspapieren durch die EZB sei "derzeit kein Thema", sagte Nowotny weiter.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

Newsticker

Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro