Nowotny: EZB-Zinserhöhung in 2. Jahreshälfte möglich

Wien - EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny hält es für möglich, dass es in der zweiten Jahreshälfte erstmals nach langer Zeit wieder zu einer Leitzinserhöhung durch die Europäische Zentralbank (EZB) kommen wird. Nowotny geht nämlich davon aus, dass sich in der zweiten Jahreshälfte wieder eine Erhöhung der Inflationsrate im von der EZB gewünschten Ausmaß - also knapp 2 Prozent - ergeben wird.

"Sobald es stärkeres Wirtschaftswachstum gibt, sobald die Inflationsraten in dem von uns akzeptieren Maß wieder anziehen, dann ist auch die Möglichkeit und Sinnhaftigkeit gegeben, über Zinserhöhungen nachzudenken", führte Nowotny aus.

Grund dafür sind laut dem OeNB-Gouverneur die Energiepreise, die nach einem starken Verfall - von bis zu 50 Prozent beim Ölpreis - zumindest auf dem derzeitigen Niveau bleiben sollten. Dieser massive Rückgang werde sich nicht weiter fortsetzen, so Nowotny am Donnerstag in einer Pressekonferenz in Wien. Alleine durch den Basiseffekt - die Inflationsraten werden auf jährlicher Basis berechnet - werde es zu einer Erhöhung der Inflation kommen.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden