Nowotny begrüßt Regulierung von Bitcoin und Co.

Wien (APA) - Ewald Nowotny, Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), begrüßt die Initiative von Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) zur Regulierung von Kryptowährungen wie Bitcoins. Diese seien "keine Währungen. Es sind sehr spekulative Anlagen und mit hohem Risiko für den Einzelnen verbunden", sagte er laut Aussendung.

"Die Einrichtung eines Fintech-Regulierungsrates mit dem Ziel, diesen Bereich zu regulieren, ist eine gute Initiative", so Nowotny. Die OeNB befürworte auch die Novellierung der EU-Geldwäsche-Richtlinien sowie den Vorschlag Lögers, für die Ausgabe neuer Kryptowährungen, sogenannter "Initial Coin Offerings" (ICOs) eine Prospektpflicht und eine Genehmigungspflicht durch die Finanzmarktaufsicht (FMA) einzuführen. Zusätzlich brauche es aber auch eine bessere Finanzbildung der Bevölkerung. "Wer gut Bescheid weiß, trifft auch bessere Entscheidungen", so der Gouverneur.

Zustimmung zur Initiative Lögers und zu entsprechenden Bemühungen auf europäischer Ebene kam am Freitag auch von Franz Rudorfer, Geschäftsführer der Bundessparte Bank und Versicherung in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Es dürfe nicht zu einer Gefährdung der Finanzstabilität über die Hintertür kommen. Wichtig sei, dass sich eine europäische Initiative damit befasst und Lögers Initiative "dieses neue Gebiet mit Bedacht und technologieneutral zu beaufsichtigen, kann in diesem Sinne nur unterstützt werden", so Rudorfer.

IHS: Abgekühlte Hochkonjunktur geht in die Verlängerung

Wirtschaft

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Mountain View /EU-weit (APA/dpa-AFX) - Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider berichtet, soll Google eine Strafe von 4,3 Mrd. Euro im Zusammenhang mit seinem Smartphone-Betriebssystem Android zahlen. Die EU-Kommission werde die Geldbuße demnach noch heute, Mittwoch, verhängen. Die EU-Kommission hat laut Reuters für 13.00 Uhr eine Pressekonferenz zu einem Kartellfall angesetzt.
 

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Kreise: Milliardenstrafe für Google wegen Marktmissbrauchs

Leipzig (APA/dpa-AFX) - Auch nach dem Sonderverkaufstag Primeday ist der Streik beim Internet-Händler Amazon in Leipzig fortgesetzt worden. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi beteiligten sich am Mittwoch rund 400 Beschäftigte. Ziel sei es, die Abarbeitung der eingegangenen Bestellungen weiter zu verzögern, erläuterte ein Verdi-Sprecher.
 

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Weiter Streik bei Amazon in Leipzig