Novomatic spielt jetzt auch Toto in Tunesien

Der niederösterreichische Glücksspielkonzern Novomatic setzt seine Expansionstour fort und geht nach Tunesien. Die Lotterien-Tochter Novomatic Lottery Solutions hat einen Sechsjahresvertrag mit dem Toto-Anbieter Promosport geschlossen. Die Niederösterreicher liefern bis zu 3.000 zentralvernetzte Spielautomaten sowie ein Serversystem für den Betrieb von Sportwetten.

Novomatic hat eine öffentliche Ausschreibung gewonnen, Auftraggeber ist das Sportministerium, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Das System aus Gumpoldskirchen ermögliche die Einbindung beliebiger Inhalte von Drittanbietern im Rahmen einer künftigen Erweiterung des Angebots von Promosport.

In Tunesien müssen 50 Prozent der Einnahmen aus Sportwetten an den Staat abgeführt werden. Promosport, eine 1984 gegründete Aktiengesellschaft, ist gerade dabei, ein komplettes Echtzeit-Sportwettensystem zu implementieren und die Zahl der Verkaufsstätten von 750 auf 3.000 zu erhöhen. Das Unternehmen setzte zuletzt umgerechnet rund 40 Mio. Euro um.

Rom (APA) - Das italienische Modelabel Giorgio Armani will der Produktion von Accessoires mehr Gewicht verleihen. "Derzeit generieren wir 85 Prozent des Umsatzes mit Bekleidung und 15 Prozent mit Accessoires. Wir wollen dieses Verhältnis auf 70/30 in drei Jahren ändern", so Modepapst Giorgio Armani.
 

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Armani will Produktion von Accessoires steigern

Moskau/London (APA/Reuters) - Der erste große Börsengang eines russischen Unternehmens in London seit Beginn der Sanktionen im Ukraine-Konflikt vor rund drei Jahren nimmt Formen an. Die Gruppe En+, in die der Industriemagnat Oleg Deripaska sein Aluminium- und Wasserkraft-Geschäft gebündelt hat, legte am Montag die Preisspanne auf 14 bis 17 Dollar je Hinterlegungsschein (GDR) fest.
 

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London steht vor erstem großen russischen Börsengang seit 2014

Berlin (APA/dpa) - Die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin ist im ersten Halbjahr noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Das geht aus dem am Wochenende veröffentlichten Finanzbericht hervor. Demnach sind die Verluste in den ersten sechs Monaten auf fast 447,6 Mio. Euro gestiegen - gut 163 Millionen mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz fiel zugleich von 1,7 auf rund 1,5 Mrd. Euro.
 

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Finanzbericht offenbart desolate Lage von Air Berlin