Novomatic spielt jetzt auch Toto in Tunesien

Der niederösterreichische Glücksspielkonzern Novomatic setzt seine Expansionstour fort und geht nach Tunesien. Die Lotterien-Tochter Novomatic Lottery Solutions hat einen Sechsjahresvertrag mit dem Toto-Anbieter Promosport geschlossen. Die Niederösterreicher liefern bis zu 3.000 zentralvernetzte Spielautomaten sowie ein Serversystem für den Betrieb von Sportwetten.

Novomatic hat eine öffentliche Ausschreibung gewonnen, Auftraggeber ist das Sportministerium, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Das System aus Gumpoldskirchen ermögliche die Einbindung beliebiger Inhalte von Drittanbietern im Rahmen einer künftigen Erweiterung des Angebots von Promosport.

In Tunesien müssen 50 Prozent der Einnahmen aus Sportwetten an den Staat abgeführt werden. Promosport, eine 1984 gegründete Aktiengesellschaft, ist gerade dabei, ein komplettes Echtzeit-Sportwettensystem zu implementieren und die Zahl der Verkaufsstätten von 750 auf 3.000 zu erhöhen. Das Unternehmen setzte zuletzt umgerechnet rund 40 Mio. Euro um.

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

Newsticker

EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

Newsticker

Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

Newsticker

"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden