Novomatic-Riesenzukauf in Australien unter Dach und Fach

Wien/Gumpoldskirchen (APA) - Der Einstieg des niederösterreichischen Glücksspielkonzerns Novmomatic beim australischen Konkurrenten Ainsworth ist unter Dach und Fach. Nachdem die Behörden im Dezember grünes Licht gegeben hatten, erfolgte am Freitag das Closing, bestätigte ein Novomatic-Sprecher der APA am Montag.

Novomatic hat dem Glücksspielveteran Len Ainsworth für 473 Mio. australische Dollar (derzeit 308 Mio. Euro) 52 Prozent an seinem Konzern Ainsworth Game Technology abgekauft. Die Niederösterreicher bekommen damit Zugang zum großen US-Glücksspielmarkt. Sie wollen den Marktanteil von Ainsworth in den USA in den kommenden fünf Jahren auf zehn Prozent steigern.

Len Ainsworth behält sich 1,87 Prozent an dem von ihm gegründeten Unternehmen. Mit dem Closing des Deals tritt er als Chef ab, bleibt jedoch 12 Monate als Berater.

Mit dem Zukauf waren zahlreiche Glücksspielbehörden in aller Welt befasst. Unter anderem hat die strenge Behörde in Nevada (USA) Novomatic und seine Eigentümer sowie Führungskräfte auf Herz und Nieren geprüft. Laut Novomatic-Chef Harald Neumann ist der Zukauf das bisher größte Investment einer österreichischen Firma in Australien.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte