Novartis mit weniger Umsatz im ersten Quartal

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat im ersten Quartal einen Umsatz von 11,9 Mrd. Dollar (11,08 Mrd. Euro) erzielt. Das sind 7 Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Zu konstanten Wechselkursen wäre der Umsatz allerdings um 3 Prozent gewachsen.

Das operative Ergebnis ging um 1 Prozent auf 2,8 Mrd. Dollar zurück - zu konstanten Wechselkursen wären es 15 Prozent mehr gewesen, wie das Basler Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Grund sei, dass der US-Dollar gegenüber den anderen Währungen an Stärke zugelegt habe.

Der Reingewinn belief sich auf 2,3 Mrd. US-Dollar, was einem Minus von 6 Prozent entspricht. Bei konstanten Wechselkursen wären es dagegen 9 Prozent mehr gewesen. Veräußerungen brachten auf Konzernebene im ersten Quartal außerordentliche operative Gewinne im Umfang von 12,8 Mrd. Dollar und Reingewinne von 10,8 Mrd. Dollar.

Novartis verfehlt mit dem Umsatz zwar die Erwartungen der Analysten, die im Schnitt mit 12,5 Mrd. Dollar gerechnet hatten. Beim operativen Kerngewinn liegt Novartis mit fast 3,6 Mrd. Dollar über den Prognosen von 3,2 Mrd. Dollar.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

Newsticker

May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

Newsticker

Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

Newsticker

Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht