Novartis mit weniger Umsatz im ersten Quartal

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat im ersten Quartal einen Umsatz von 11,9 Mrd. Dollar (11,08 Mrd. Euro) erzielt. Das sind 7 Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Zu konstanten Wechselkursen wäre der Umsatz allerdings um 3 Prozent gewachsen.

Das operative Ergebnis ging um 1 Prozent auf 2,8 Mrd. Dollar zurück - zu konstanten Wechselkursen wären es 15 Prozent mehr gewesen, wie das Basler Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Grund sei, dass der US-Dollar gegenüber den anderen Währungen an Stärke zugelegt habe.

Der Reingewinn belief sich auf 2,3 Mrd. US-Dollar, was einem Minus von 6 Prozent entspricht. Bei konstanten Wechselkursen wären es dagegen 9 Prozent mehr gewesen. Veräußerungen brachten auf Konzernebene im ersten Quartal außerordentliche operative Gewinne im Umfang von 12,8 Mrd. Dollar und Reingewinne von 10,8 Mrd. Dollar.

Novartis verfehlt mit dem Umsatz zwar die Erwartungen der Analysten, die im Schnitt mit 12,5 Mrd. Dollar gerechnet hatten. Beim operativen Kerngewinn liegt Novartis mit fast 3,6 Mrd. Dollar über den Prognosen von 3,2 Mrd. Dollar.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte