Novartis in Transformation: Ergebnis zeigt Schwächen

Der Schweizer Pharmakonzern baut um: Der Gewinn bricht um mehr als ein Drittel ein. Auch der Umsatz ging um 5 Prozent auf gut 49 Mrd. Dollar zurück.

Basel. Die Fokussierung auf drei Geschäftsbereiche hat beim Schweizer Pharmakonzern Novartis 2015 zu einem Einbruch des Reingewinns um über ein Drittel auf 7,028 Mrd. Dollar (6,5 Mrd. Euro) geführt. Der Umsatz sank um 5 Prozent auf 49,414 Mrd. Dollar.

Im vergangenen Jahr sei die Portfoliogestaltung abgeschlossen worden, solide Finanzergebnisse erzielt und die Kerngewinnmarge trotz starker Währungseffekte verbessert worden, wird Konzernchef Joseph Jimenez in der Medienmitteilung von heute, Mittwoch, zitiert.

Gleichzeitig kündigte Novartis weitere strategische Schritte an: Die Division Alcon soll künftig auf ihre Kerngeschäfte Augenchirurgie und Kontaktlinsen und Kontaktlinsenpflege fokussiert werden. Dadurch soll das Wachstum im Jahr 2016 und darüber hinaus angetrieben werden.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte