Novartis steigt für 13 Mrd. Dollar aus Joint Venture mit Glaxo aus

Basel/London (APA/dpa-AFX) - Der Schweizer Pharmakonzern Novartis steigt aus seinem Gemeinschaftsunternehmen mit dem britischen Konkurrenten GlaxoSmithKline (GSK) aus. GSK übernimmt für 13 Mrd. US-Dollar (10,5 Mrd. Euro) Novartis' 36,5-prozentige Beteiligung an dem Joint Venture für verschreibungsfreie Medikamente, wie die Gesellschaften am Dienstag in Basel und London mitteilten.

Die gemeinsame Tochter entwickle sich gut, doch für Novartis sei jetzt der richtige Zeitpunkt, seinen Anteil für einen attraktiven Preis zu veräußern, sagte Novartis-Chef Vas Narasimhan. Den Erlös will er für den Ausbau des Kerngeschäfts und Übernahmen einsetzen.

Sofern die GSK-Aktionäre und weitere Genehmigungen vorliegen, soll der Deal bis Mitte 2018 abgeschlossen sein. GlaxoSmithKline rechnet damit, dass die Komplettübernahme schon im laufenden Jahr zum bereinigten Gewinn beiträgt. Um das Vorhaben zu finanzieren, stellt das GSK-Management Teile des Nahrungsmittel-Geschäfts wie dem Malzdrink Horlicks sowie die Beteiligung an der indischen Tochter GlaxoSmithKline Consumer Healthcare Ltd auf den Prüfstand.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

Newsticker

CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

Newsticker

Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

Newsticker

Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach