Novartis ruft Produkt für Operationen bei Grünem Star zurück

Basel (APA/Reuters) - Der Schweizer Pharmakonzern Novartis ruft weltweit ein Produkt zur Operation von Grünem Star bzw. Glaukomen zurück. Die Augenheil-Tochter Alcon nehme den Cypass-Micro-Stent freiwillig vom Markt, teilte das Unternehmen aus Basel am Mittwoch mit. Chirurgen sollen das Produkt ab sofort nicht mehr implantieren.

Die Empfehlung basiert auf der Analyse von postoperativen Fünf-Jahres-Daten. Novartis zufolge zeigte sich ein statistisch signifikanter Verlust von sogenannten Endothelzellen. Der Cypass-Micro-Stent soll den Abfluss von überflüssigem Kammerwasser bei Glaukomen fördern.

Einer der größten Risikofaktoren für Glaukome ist erhöhter Augeninnendruck. Glaukome bzw. Grüner Star sind Erkrankungen, die den Verlust von Nervenfasern des Sehnervs zur Folge haben. Im Unterschied dazu gibt es den Grauen Star, bei dem sich die Linse trübt.

Novartis will die auf Chirurgie und Kontaktlinsen spezialisierte Tochter Alcon im ersten Halbjahr 2019 als eigenständiges Unternehmen an die Börse bringen.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen