Novartis-Chef: Alcon-Börsengang bedeutet Exit

Zürich/Basel (APA/Reuters) - Der Schweizer Pharmakonzern Novartis will sich im Fall eines Börsengangs seiner Augenheiltochter Alcon vollständig von der Sparte verabschieden. "Nach der strategischen Überprüfung des Geschäfts sieht es so aus, als ob die 100-prozentige Trennung von Alcon den Aktionären erheblichen Mehrwert bringen würde", sagte Vorstandschef Joseph Jimenez am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters.

"Novartis würde in diesem Fall keine Aktien behalten, wir würden die Aktien zu 100 Prozent unseren Aktionären zuteilen", wird der Chef zitiert. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen, betonte der US-Manager, der den Arzneimittelhersteller aus Basel nach acht Jahren an der Spitze Ende Jänner verlassen wird. Kurzfristig konzentriere sich Novartis darauf, die Erholung von Alcon zu festigen, erklärte Jimenez. Novartis will die mit Ertragsproblemen kämpfende Augenheilsparte noch mindestens bis 2019 behalten.

Der Konzern hatte Alcon einst für mehr als 50 Mrd. Dollar gekauft. Doch der Hoffnungsträger konnte die Erwartungen nie ganz erfüllen. Anfang 2017 wurde die Sparte zur Disposition gestellt.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker