Notenbank gibt Entwarnung: Großbanken für harten Brexit gewappnet

London (APA/dpa) - Die wichtigsten britischen Kreditinstitute sind nach Meinung der Bank of England auch für ein planloses Ausscheiden des Landes aus der Europäischen Union stark genug aufgestellt. Selbst im Falle größerer ökonomischer Verwerfungen könnten die Geldhäuser die britische Wirtschaft mit Krediten versorgen, teilte die Notenbank am Dienstag in London mit.

In ihrem jährlichen sogenannten Stresstest haben die britischen Bankaufseher durchgespielt, was mit den größten Instituten des Landes geschehen würde im Falle eines starken wirtschaftlichen Abschwungs, einer Abwertung des Pfunds um ein Viertel, eines Einbruchs der Häuserpreise sowie von Kreditausfällen infolge starker Arbeitslosigkeit und anziehender Zinsen. Das Szenario sei härter gewesen als während der vergangenen Finanzkrise, erklärte die Bank of England.

Fünf der sieben einbezogenen Großbanken haben den Stresstest ohne Weiteres bestanden. Zwei jedoch überschritten Warnmarken: Barclays und die verstaatlichte Royal Bank of Scotland. Beide Banken hätten jedoch schon Ende vergangenen Jahres Maßnahmen ergriffen, um ihr Kapital zu stärken, weshalb keine weiteren Schritte notwendig seien, erklärte die Bank of England. Je mehr Kapital Kreditinstitute vorhalten, desto unempfindlicher gegen Schocks sind sie.

Der Stresstest hatte zwar nicht explizit das anstehende Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union zum Thema. Es seien aber wirtschaftliche Risiken eingeflossen, die mit dem Brexit in Verbindung stehen könnten, erklärte die Notenbank. Sie kam zum Fazit: "Das britische Bankensystem könnte die Realwirtschaft während eines ungeordneten Brexit weiterhin unterstützen."

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

Newsticker

Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

Newsticker

Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

Newsticker

DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne