Notenbank gibt Entwarnung: Großbanken für harten Brexit gewappnet

London (APA/dpa) - Die wichtigsten britischen Kreditinstitute sind nach Meinung der Bank of England auch für ein planloses Ausscheiden des Landes aus der Europäischen Union stark genug aufgestellt. Selbst im Falle größerer ökonomischer Verwerfungen könnten die Geldhäuser die britische Wirtschaft mit Krediten versorgen, teilte die Notenbank am Dienstag in London mit.

In ihrem jährlichen sogenannten Stresstest haben die britischen Bankaufseher durchgespielt, was mit den größten Instituten des Landes geschehen würde im Falle eines starken wirtschaftlichen Abschwungs, einer Abwertung des Pfunds um ein Viertel, eines Einbruchs der Häuserpreise sowie von Kreditausfällen infolge starker Arbeitslosigkeit und anziehender Zinsen. Das Szenario sei härter gewesen als während der vergangenen Finanzkrise, erklärte die Bank of England.

Fünf der sieben einbezogenen Großbanken haben den Stresstest ohne Weiteres bestanden. Zwei jedoch überschritten Warnmarken: Barclays und die verstaatlichte Royal Bank of Scotland. Beide Banken hätten jedoch schon Ende vergangenen Jahres Maßnahmen ergriffen, um ihr Kapital zu stärken, weshalb keine weiteren Schritte notwendig seien, erklärte die Bank of England. Je mehr Kapital Kreditinstitute vorhalten, desto unempfindlicher gegen Schocks sind sie.

Der Stresstest hatte zwar nicht explizit das anstehende Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union zum Thema. Es seien aber wirtschaftliche Risiken eingeflossen, die mit dem Brexit in Verbindung stehen könnten, erklärte die Notenbank. Sie kam zum Fazit: "Das britische Bankensystem könnte die Realwirtschaft während eines ungeordneten Brexit weiterhin unterstützen."

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert