Norwegische Wirtschaft mit schwächstem Wachstum seit Finanzkrise

Die norwegische Wirtschaft ist im vergangenen Jahr wegen stark gesunkener Ölpreise so langsam gewachsen wie seit der weltweiten Finanzkrise 2009 nicht mehr. Das Bruttoinlandsprodukt legte nur noch um 1,0 Prozent zu, wie das Statistikamt am Dienstag in Oslo mitteilte.

Europas größtem Erdöl- und Erdgasproduzent macht der seit Mitte 2014 um 70 Prozent gefallene Ölpreis zu schaffen. Die Arbeitslosenquote kletterte seither von 3,2 auf 4,6 Prozent, den höchsten Stand seit zehn Jahren. Die heimische Währung Krone wertete um rund ein Fünftel ab.

Auch die Regierung ist für einen solchen Schritt. "Es gibt noch Spielraum, die Konjunktur mit niedrigeren Zinsen anzukurbeln", sagte Ministerpräsidentin Erna Solberg am Montag in einem Reuters-Interview. Derzeit liegt der Leitzins bei 0,75 Prozent. In der Euro-Zone sind es dagegen nur 0,05 Prozent, während der Zinssatz in Schweden und Dänemark sogar im negativen Bereich liegt.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte