Norwegische Statoil baut nochmals bis zu 1.500 Stellen ab

Angesichts des Öl-Preisverfalls und sinkender Renditen streicht der norwegische Energiekonzern Statoil bis zu 1.500 Arbeitsplätze. Damit fielen bis Ende nächsten Jahres bis zu 7 Prozent der Jobs weg, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Seit Ende 2013 hat der staatlich kontrollierte Konzern bereits 1.340 Stellen abgebaut.

Statoil steht unter Druck, die Kosten zu reduzieren, nachdem der Preis für ein Fass Nordseeöl der Sorte Brent vergangenes Jahr um mehr als 50 Dollar auf rund 64 Dollar eingebrochen ist.

Statoil hatte im ersten Quartal einen unerwartet hohen Verlust eingefahren. Konkurrenten wie Shell, BP und Total konnten ihre Gewinnrückgänge dagegen mithilfe ihrer Raffinerie-Sparten zur Ölverarbeitung besser abfedern. Angesichts des Ölpreis-Verfalls versucht die gesamte Branche, die Kosten zu senken.

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

Newsticker

DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne

Zürich (APA/Reuters) - Der schweizerisch-französische Zementriese LafargeHolcim schließt seine Konzernstandorte in Paris und Zürich und baut 200 Stellen ab. In der Schweiz wolle die Firma die verbleibenden Stellen nach Holderbank zwischen Zürich und Basel sowie ein neues Konzernbüro in Zug verlegen, wie LafargeHolcim am Freitag mitteilte. In Paris würden Funktionen nach Clamart im Südwesten der Stadt verlegt.
 

Newsticker

LafargeHolcim baut 200 Stellen ab, schließt Büros in Zürich und Paris

Sofia (APA/dpa) - Mehrere EU-Länder stellen die geplante Verlängerung der europäischen Wirtschaftssanktionen gegen Russland infrage. Nach Angaben der aktuellen bulgarischen EU-Ratspräsidentschaft wird es aller Voraussicht nach beim nächsten Gipfeltreffen im Juni zu Gesprächen zu dem Thema kommen. "Ich denke, es wird eine harte Diskussion geben", sagte Präsidentschaftsministerin Liljana Pawlowa der dpa.
 

Newsticker

Mehrere EU-Staaten stellen Sanktionen gegen Russland infrage