Norwegische Statoil baut nochmals bis zu 1.500 Stellen ab

Angesichts des Öl-Preisverfalls und sinkender Renditen streicht der norwegische Energiekonzern Statoil bis zu 1.500 Arbeitsplätze. Damit fielen bis Ende nächsten Jahres bis zu 7 Prozent der Jobs weg, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Seit Ende 2013 hat der staatlich kontrollierte Konzern bereits 1.340 Stellen abgebaut.

Statoil steht unter Druck, die Kosten zu reduzieren, nachdem der Preis für ein Fass Nordseeöl der Sorte Brent vergangenes Jahr um mehr als 50 Dollar auf rund 64 Dollar eingebrochen ist.

Statoil hatte im ersten Quartal einen unerwartet hohen Verlust eingefahren. Konkurrenten wie Shell, BP und Total konnten ihre Gewinnrückgänge dagegen mithilfe ihrer Raffinerie-Sparten zur Ölverarbeitung besser abfedern. Angesichts des Ölpreis-Verfalls versucht die gesamte Branche, die Kosten zu senken.

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

London/Göteborg (APA/dpa/AFP/Reuters) - Großbritannien und die Europäische Union geben die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen noch nicht auf. Doch müsse London spätestens bis Anfang Dezember Zugeständnisse machen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag in Göteborg. Nur dann könne Mitte Dezember die zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden.
 

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Warten auf Bewegung beim Brexit - EU präzisierte Frist für London