Norwegian Air lehnt Übernahmeoffert von British-Airways-Mutter IAG ab

London (APA/Reuters) - Die Fluggesellschaft Norwegian Air weist das Übernahme-Offert der British-Airways-Mutter IAG zurück. Man habe zwei getrennte Angebote zum Erwerb von 100 Prozent der Aktien erhalten, teilte der angeschlagene Billigflieger am Freitag mit. Die Offerte seien geprüft und einmütig abgelehnt worden, da sie Norwegian Air und seine Aussichten unterbewerten würden.

Die Konzernspitze wolle weiter an der bisherigen Strategie festhalten - zum Wohle aller Aktionäre. IAG hatte zuvor in einer Präsentation erklärt, man habe Verhandlungen geführt, aber keine Einigung erreicht. "IAG wägt derzeit seine Optionen in Bezug auf Norwegian ab."

IAG-Chef Willie Walsh sagte, außer Norwegian schaue man sich derzeit nicht aktiv nach anderen Übernahmezielen um. Er gehe aber davon aus, dass einige schwächere Airlines im Verlauf des Jahres wegen steigender Kerosinpreise aus dem Markt ausscheiden dürften. IAG hatte im April rund fünf Prozent an Norwegian gekauft und erklärt, eine Komplettübernahme zu erwägen. Die Aktien der Norweger hatten im April knapp 75 Prozent zugelegt. Am Freitag notierten sie acht Prozent tiefer.

Die an der Börse in London notierten IAG-Titel kletterten vorübergehend um 5,7 Prozent auf ein Vier-Monats-Hoch von 677 Pence (7,7 Euro). Das Ergebnis der Fluggesellschaft schnellte im ersten Quartal um 75 Prozent auf umgerechnet 280 Mio. Euro nach oben.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro