Norwegens Staatsfonds verlor im ersten Quartal fast 18 Mrd. Euro

Oslo (APA/AFP) - Wegen der starken Schwankungen der Börsenkurse weltweit zu Beginn des Jahres hat Norwegens Staatsfonds im ersten Quartal 171 Mrd. Kronen (17,7 Mrd. Euro) eingebüßt. Der Gesamtwert des größten Staatsfonds der Welt fiel um 1,5 Prozent auf umgerechnet 839 Mrd. Euro Ende März, teilte Norwegens Zentralbank als Verwalterin des Fonds am Freitag mit. Begründung: primär die starken Schwankungen an den Börsen.

Die Kurse europäischer Aktien, vor allem britischer, sanken demnach am stärksten, um 3,0 Prozent. Nordamerikanische Papiere im Besitz des Fonds gaben im Schnitt um 2,3 Prozent nach.

Der Staatsfonds legt einen Teil von Norwegens Öleinnahmen für künftige Generationen an. Er hat in rund 9000 Firmen weltweit investiert. Dabei muss er Leitlinien beachten - so darf das Geld nicht in Unternehmen fließen, die Atomwaffen oder Tabakprodukte herstellen, die Menschenrechte verletzen, Kinderarbeit ausnutzen oder in Firmen, die mehr als 30 Prozent ihres Umsatzes mit Kohle machen.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden