Norwegens Staatsfonds verlor im ersten Quartal fast 18 Mrd. Euro

Oslo (APA/AFP) - Wegen der starken Schwankungen der Börsenkurse weltweit zu Beginn des Jahres hat Norwegens Staatsfonds im ersten Quartal 171 Mrd. Kronen (17,7 Mrd. Euro) eingebüßt. Der Gesamtwert des größten Staatsfonds der Welt fiel um 1,5 Prozent auf umgerechnet 839 Mrd. Euro Ende März, teilte Norwegens Zentralbank als Verwalterin des Fonds am Freitag mit. Begründung: primär die starken Schwankungen an den Börsen.

Die Kurse europäischer Aktien, vor allem britischer, sanken demnach am stärksten, um 3,0 Prozent. Nordamerikanische Papiere im Besitz des Fonds gaben im Schnitt um 2,3 Prozent nach.

Der Staatsfonds legt einen Teil von Norwegens Öleinnahmen für künftige Generationen an. Er hat in rund 9000 Firmen weltweit investiert. Dabei muss er Leitlinien beachten - so darf das Geld nicht in Unternehmen fließen, die Atomwaffen oder Tabakprodukte herstellen, die Menschenrechte verletzen, Kinderarbeit ausnutzen oder in Firmen, die mehr als 30 Prozent ihres Umsatzes mit Kohle machen.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen