Norwegens Ölminister nicht zufrieden mit OMV/Gazprom-Deal

Wien/Moskau (APA/Reuters) - Der geplante Anteilstausch zwischen Österreichs Öl- und Gaskonzern OMV und dem russischen Energieriesen Gazprom stößt in Norwegen auf Widerstand. "Wir haben OMV gesagt, dass wir mit diesem Deal nicht glücklich sind, weil wir Gas nach Europa diversifizieren wollen", sagte der norwegische Ölminister Terje Soeviknes am Mittwoch zur Nachrichtenagentur Reuters.

Aber wenn es einen Antrag gibt, werde man ihn natürlich bearbeiten. Bisher sei aber noch keiner eingereicht worden, sagte der Minister. Für die Europäer sei wichtig zu wissen, dass sie einen stabilen Produzenten haben, erklärte der Soeviknes. Norwegen ist nach Russland der zweitgrößte Gaslieferant Europas. Gazprom und OMV waren vorerst nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

Die beiden Unternehmen haben sich darauf geeinigt, dass sich die OMV zu knapp 25 Prozent an Teilen des sibirischen Urengoj-Gasfeldes beteiligt und Gazprom im Gegenzug 38,5 Prozent an der norwegischen OMV-Tochter Norge erhält.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte