Norwegens König warnt: Wirtschaftlich goldene Zeiten vorbei

Oslo (APA/dpa) - Norwegens König Harald hält die wirtschaftlich goldenen Zeiten in seinem Land für Vergangenheit. "Die letzten zehn Jahre waren eine goldene Periode. Wichtige wirtschaftliche Trends liefen zu unseren Gunsten. Jetzt kehren sich die Trends um", sagte er am Montag bei der ersten Zusammenkunft des norwegischen Parlaments nach der Wahl im September.

Das kräftige Wachstum im Ölgeschäft sei vorbei, sagte König Harald V. der Nachrichtenagentur NTB zufolge. Zuletzt waren die Einnahmen deutlich gesunken. Eine alternde Bevölkerung bedeute zudem niedrigere Steuereinnahmen und höhere Ausgaben für die Gesundheitsversorgung.

Norwegen hat große Öl- und Gasreserven, ist wirtschaftlich aber auch stark von der Förderung der fossilen Brennstoffe abhängig. Darum fließt ein Teil der Einnahmen als eine Art Versicherung in einen Staatsfonds.

Mitte September hatte dieser Fonds erstmals die Marke von einer Billion US-Dollar (854 Mrd. Euro) überschritten. Ein Teil der Erträge kann jedes Jahr in den norwegischen Staatshaushalt abgeführt werden - mit dem Hintergedanken, dass die Öl-Einnahmen die gesamte norwegische Wirtschaft stützen und eine bessere Infrastruktur ermöglichen sollen.

Frankfurt (APA/dpa) - Kunden des AUA-Mutterkonzerns Lufthansa drohen die ersten Streiks seit Frühjahr vergangenen Jahres. Im Tarifkonflikt um die rund 1.000 Flugbegleiter bei der Billigtochter Eurowings sind die Fronten so verhärtet, dass die Gewerkschaft Verdi Verhandlungen absagt und sich für Streiks rüstet.
 

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Verdi droht mit Streiks bei Eurowings - "Jederzeit denkbar"

Peking (APA/Reuters) - In die Bemühungen um ein Ende des Handelsstreits zwischen China und den USA kommt wieder Bewegung. Die Führung in Peking lieferte US-Regierungskreisen zufolge eine schriftliche Antwort auf die Forderung nach weitreichenden Änderungen in der Handelspolitik.
 

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Wieder Bewegung im Handelsstreit zwischen China und USA

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere war heute, Donnerstag, am 64. Tag des Verfahrens, wieder die Causa Buwog und Linzer Terminal Tower dran. Für Protokollberichtigungsanträge der Verteidiger zu diesen Themen mussten alle Angeklagten dieser Causa, also auch Grasser, wieder vor Gericht erscheinen.
 

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Grasser-Prozess - Protokolle: Vom "Zahlenhecht" zum "Zahlenknecht"