Nordsee will 2015 Franchise-System vorantreiben

Die deutsche Schnellrestaurantkette Nordsee will ihr Franchise-System im laufenden Jahr massiv ausbauen. "Zu diesem Zweck sollen nicht nur bestehende Restaurants an Franchise-Partner übergeben, sondern auch neue Standorte mit Investoren eröffnet werden", teilte die Gruppe am Dienstag in Bremerhaven mit.

"Dabei konzentriert sich das Unternehmen neben Einkaufszentren vor allem auf stark frequentierte Lagen wie Bahnhöfe und Flughäfen." Nordsee ist nach eigenen Angaben an 389 Standorten vertreten, die Kernmärkte sind Deutschland und Österreich. Die drei Verkaufssäulen sind Restaurants, das Snack-Geschäft für die Laufkundschaft und der Einzelhandel.

Zum Ziel der Franchise-Pläne gab es keine genaue Zahl, sie solle aber "signifikant erhöht" werden. In Deutschland liege heute bereits rund ein Viertel der Nordsee-Betriebe in der Hand von Franchisenehmern.

Für das vergangene Jahr nannte Nordsee 356,6 Mio. Euro Umsatz, wobei gut die Hälfte davon (51 Prozent) auf Tellergerichte und Getränke entfallen sei und 38 Prozent auf Snacks zum Mitnehmen. Die restlichen 11 Prozent wurden im Einzelhandel verkauft.

Die Gruppe nannte 1,7 Prozent Umsatzwachstum für 2014, bereinigt um Veränderungen in der Verkaufsfläche. Zum Gewinn gab es keine Angaben. Für 2013 hatte die Muttergesellschaft Nordsee Holding GmbH bei 306 Mio. Euro Umsatz rund 2,1 Millionen Euro Überschuss ausgewiesen.

Wien/Linz (APA) - Der 50. Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere verlief heute äußerst zäh. Nachdem Richterin Marion Hohenecker die Befragung von Grasser abgeschlossen hatte, war die Anklagebehörde am Wort - im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Ex-Minister machte von seinem Recht auf Entschlagung Gebrauch und beantwortete so gut wie keine Frage.
 

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Grasser-Prozess - 50. Tag im Zeichen des Schweigens

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky baut seinen Anteil am Handelsriesen Metro aus. Er ließ am Donnerstag aber offen, ob er damit auf ein Übernahmeangebot für den Düsseldorfer Konzern zusteuert. Dies hänge auch daran, wie sich die Beziehungen zur Metro-Spitze gestalteten und ob er und sein Investment-Partner Patrik Tkac die "zukünftige Entwicklung zielgerichtet unterstützen können".
 

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Milliardär Kretinsky hält nach Metro-Aktienkauf Karten bedeckt

Dublin/Brüssel (APA/dpa) - Die Anteilseigner von Europas größtem Billigflieger Ryanair haben bei ihrer Hauptversammlung der Führungsspitze einen Denkzettel verpasst. Zwar wählten die Aktionäre den Verwaltungsratsvorsitzenden David Bonderman und Unternehmenschef Michael O'Leary wieder - Bonderman bekam jedoch nur 70,5 Prozent Zustimmung. O'Leary erzielte immerhin 98,5 Prozent.
 

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Anleger wählen Ryanair-Führungsspitze trotz Turbulenzen wieder