Nordkorea arbeitet an neuem Waffensystem für Unterseeboote

Über die Einsatzfähigkeit des neuen Systems gibt es laut der Regierung in Südkorea noch keine Angaben.

Pjöngjang/Seoul (APA/AFP) - Die nordkoreanische Führung arbeitet offenbar an einem neuen System zur Ausstattung ihrer Unterseeboote mit ballistischen Waffen. Ein Sprecher des südkoreanischen Verteidigungsministeriums sagte am Montag, Ziel sei augenscheinlich, mit dem System Mittelstreckenraketen abschießen zu können.

Es gebe aber "bisher keine gesicherten Hinweise, dass ein nordkoreanisches U-Boot mit der Fähigkeit zum Abschuss ballistischer Raketen einsatzfähig ist".

Nordkorea verfügt über eine kleine, aber veraltete U-Boot-Flotte. Einige Schiffe stammen noch aus der Sowjetunion, andere aus China. Beobachter hatten im Juni angegeben, Nordkorea verfüge über die Nachbildung eines seegestützten russischen Lenkflugkörpers.

Südkorea und Nordkorea befinden sich formal noch immer im Kriegszustand, nachdem nach dem Koreakrieg (1950-53) kein Friedensvertrag geschlossen wurde. Zuletzt hatte der Norden wieder verstärkt Raketentests ausgeführt und damit neue Spannungen geschürt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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