Nordkorea arbeitet an neuem Waffensystem für Unterseeboote

Über die Einsatzfähigkeit des neuen Systems gibt es laut der Regierung in Südkorea noch keine Angaben.

Pjöngjang/Seoul (APA/AFP) - Die nordkoreanische Führung arbeitet offenbar an einem neuen System zur Ausstattung ihrer Unterseeboote mit ballistischen Waffen. Ein Sprecher des südkoreanischen Verteidigungsministeriums sagte am Montag, Ziel sei augenscheinlich, mit dem System Mittelstreckenraketen abschießen zu können.

Es gebe aber "bisher keine gesicherten Hinweise, dass ein nordkoreanisches U-Boot mit der Fähigkeit zum Abschuss ballistischer Raketen einsatzfähig ist".

Nordkorea verfügt über eine kleine, aber veraltete U-Boot-Flotte. Einige Schiffe stammen noch aus der Sowjetunion, andere aus China. Beobachter hatten im Juni angegeben, Nordkorea verfüge über die Nachbildung eines seegestützten russischen Lenkflugkörpers.

Südkorea und Nordkorea befinden sich formal noch immer im Kriegszustand, nachdem nach dem Koreakrieg (1950-53) kein Friedensvertrag geschlossen wurde. Zuletzt hatte der Norden wieder verstärkt Raketentests ausgeführt und damit neue Spannungen geschürt.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen