Nordkorea bekommt neuen internationalen Flughafenterminal

Pjöngjang - Trotz überschaubarer Besucherzahlen bekommt die nordkoreanische Hauptstadt Pjöngjang in der kommenden Woche einen neuen Flughafen. Der Terminal 2, sechsmal so groß wie der alte, werde am 1. Juli eröffnet, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Donnerstag.

Machthaber Kim Jong-un habe eine prunkvolle Eröffnungsfeier angekündigt, als er den fertigen Bau mit seiner Frau Ri Sol-ju und seiner Schwester Kim Yo-jong sowie mehreren Parteimitgliedern besichtigt habe. Zu den Kosten des neuen Flughafens wurden keine Angaben gemacht.

Auf dem neuen Terminal sollen internationale Flüge abgefertigt werden. Deren Zahl dürfte jedoch übersichtlich bleiben. Das stalinistisch regierte Land ist international isoliert und zählt zu den Ländern mit den geringsten Besucherzahlen. Die wenigen internationalen Flüge nach Pjöngjang kommen überwiegend aus Peking und Moskau.

Kim hatte 2012 den Bau eines neuen Terminals angeordnet, weil der alte als zu klein und schäbig galt. Bei einem Baustellenbesuch im November ordnete er an, die Bauarbeiten auszusetzen. Er warf den Arbeitern vor, nicht seine Anweisung befolgt zu haben, dass das Projekt die staatliche "Juche"-Doktrin widerspiegeln müsse, die ein starkes Selbstvertrauen und eine unerschütterliche Loyalität mit dem Staatsgründer, seinem Großvater Kim Il-sung, verbindet. Er bemängelte die Raumaufteilung, woraufhin Teile des Terminals wieder abgerissen und neu gebaut werden mussten. Am alten Terminal sollen weiterhin die Inlandsflüge abgefertigt werden.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

Newsticker

Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

Newsticker

Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

Newsticker

Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden