Nokia verkauft Geschäft mit Fitness-Uhren

Helsinki (APA/Reuters) - Nokia schlägt sein schwächelndes Geschäft mit Fitness-Uhren und Waagen los. Die Sparte gehe an den Mitgründer und früheren Chairman der Sparte, Eric Carreel, teilte der finnische Netzwerkausrüster am Donnerstag mit, ohne Angaben zum Kaufpreis zu machen.

Zwischenzeitlich hatte Nokia große Hoffnungen in den Verkauf von Gesundheitsprodukten gesetzt, musste diese aber schnell begraben. Das Geschäft erfüllte nie die Erwartungen der Finnen. Im Zuge des Verkaufs verlässt auch der für Fitnessuhren und Co. zuständige Chef der Sparte Nokia Technologies, Gregory Lee, das Unternehmen. Der frühere Samsung-Manager hatte den Posten erst vor weniger als einem Jahr übernommen. Seither konzentriert sich Nokia verstärkt auf das lukrative Lizenzgeschäft.

Nicht nur bei den Gesundheitsprodukten gab es angesichts des scharfen Wettbewerbs Gegenwind, sondern auch bei der Ausrüstung von Telekomkonzernen, wo Nokia mit Ericsson aus Schweden und den chinesischen Anbietern Huawei sowie ZTE konkurriert.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro