Nokia stellt sich vor 5G-Rennen neu auf

Espoo (APA/Reuters) - Der finnische Netzwerkausrüster Nokia gibt sich vor dem 5G-Wettrennen eine neue Struktur. Die Geschäfte für Mobilfunk- wie auch Festnetze würden zu einer neuen Sparte verschmolzen, kündigte der Konkurrent des schwedischen Anbieters Ericsson und des chinesischen Weltmarktführers Huawei am Donnerstag an.

Konzernchef Rajeev Suri verspricht sich davon einen besseren Kundenfokus, einfachere Managementstrukturen und eine höhere Effizienz.

Nokia hat nach einem Gewinnrückgang im dritten Quartal ein weiteres Sparprogramm aufgelegt. Ziel ist es, bis Ende 2020 jährlich rund 700 Mio. Euro einzusparen. Ähnlich wie die Konkurrenz wartet Nokia darauf, dass die Aufträge für die Ausrüstung der Mobilfunknetze für den neuen 5G-Standard Fahrt aufnehmen.

Derzeit befindet sich die Branche in einer Hängephase, da sich die Telekomkonzerne mit Bestellungen zurückhalten. 5G-Netze stehen weltweit noch in den Kinderschuhen. Der Mobilfunkstandard soll Datengeschwindigkeiten möglich machen, die 50- bis 100-mal schneller als die der aktuellen 4G-Netze sind und dafür sorgen, dass zig Millionen Geräte von Autos bis zu Haushaltselektronik miteinander vernetzt werden können.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte