Nokia wuchs im zweiten Quartal dank Euroschwäche

Espoo - Der finnische Netzwerkausrüster Nokia macht vor seiner geplanten milliardenschweren Übernahme von Alcatel-Lucent im Tagesgeschäft Fortschritte. Beim Umsatz legte der ehemalige Handy-Weltmarktführer im zweiten Quartal im Jahresvergleich zwar nur dank des günstigen Euro um 9 Prozent auf 3,21 Mrd. Euro zu, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Bei der Profitabilität zeigte sich nach dem schwachen Jahresbeginn aber Besserung, Vorstandschef Rajeev Suri verwies insbesondere auf Erfolge in der wichtigen Netzwerksparte. Unter dem Strich verdiente Nokia 347 Mio. Euro. Vor einem Jahr hatten die Finnen dank des Verkaufs der Handysparte an Microsoft 2,51 Mrd. Euro verdient.

Nokia konzentriert sich nach dem Verkauf der Handysparte auf das Ausrüstergeschäft für Netzwerke - also etwa Sendestationen für Mobilfunknetze. Mit dem Zukauf von Alcatel-Lucent will das Unternehmen insgesamt weltweit die Nummer eins werden vor dem schwedischen Rivalen Ericsson. Auch der Kartendienst Here steht zum Verkauf.

Frankfurt (APA/dpa) - Kunden des AUA-Mutterkonzerns Lufthansa drohen die ersten Streiks seit Frühjahr vergangenen Jahres. Im Tarifkonflikt um die rund 1.000 Flugbegleiter bei der Billigtochter Eurowings sind die Fronten so verhärtet, dass die Gewerkschaft Verdi Verhandlungen absagt und sich für Streiks rüstet.
 

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Verdi droht mit Streiks bei Eurowings - "Jederzeit denkbar"

Peking (APA/Reuters) - In die Bemühungen um ein Ende des Handelsstreits zwischen China und den USA kommt wieder Bewegung. Die Führung in Peking lieferte US-Regierungskreisen zufolge eine schriftliche Antwort auf die Forderung nach weitreichenden Änderungen in der Handelspolitik.
 

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Wieder Bewegung im Handelsstreit zwischen China und USA

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere war heute, Donnerstag, am 64. Tag des Verfahrens, wieder die Causa Buwog und Linzer Terminal Tower dran. Für Protokollberichtigungsanträge der Verteidiger zu diesen Themen mussten alle Angeklagten dieser Causa, also auch Grasser, wieder vor Gericht erscheinen.
 

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Grasser-Prozess - Protokolle: Vom "Zahlenhecht" zum "Zahlenknecht"