Nokia wuchs im zweiten Quartal dank Euroschwäche

Espoo - Der finnische Netzwerkausrüster Nokia macht vor seiner geplanten milliardenschweren Übernahme von Alcatel-Lucent im Tagesgeschäft Fortschritte. Beim Umsatz legte der ehemalige Handy-Weltmarktführer im zweiten Quartal im Jahresvergleich zwar nur dank des günstigen Euro um 9 Prozent auf 3,21 Mrd. Euro zu, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Bei der Profitabilität zeigte sich nach dem schwachen Jahresbeginn aber Besserung, Vorstandschef Rajeev Suri verwies insbesondere auf Erfolge in der wichtigen Netzwerksparte. Unter dem Strich verdiente Nokia 347 Mio. Euro. Vor einem Jahr hatten die Finnen dank des Verkaufs der Handysparte an Microsoft 2,51 Mrd. Euro verdient.

Nokia konzentriert sich nach dem Verkauf der Handysparte auf das Ausrüstergeschäft für Netzwerke - also etwa Sendestationen für Mobilfunknetze. Mit dem Zukauf von Alcatel-Lucent will das Unternehmen insgesamt weltweit die Nummer eins werden vor dem schwedischen Rivalen Ericsson. Auch der Kartendienst Here steht zum Verkauf.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro