NÖ Lebkuchen- und Kerzenhersteller "Metzger" insolvent

Die niederösterreichische Firma Ernst Metzger Kerzen- und Lebkuchenerzeugung GmbH mit Sitz in Perchtoldsdorf (Bezirk Mödling) ist insolvent. Das Unternehmen hat am Dienstag beim Landesgericht Wiener Neustadt ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung beantragt, teilte Michael Schütz vom KSV1870 mit. Demnach stehen den Aktiva von 741.000 Euro Passiva in Höhe von 943.000 Euro gegenüber.

Sechs Dienstnehmer und 95 Gläubiger sind betroffen. Das Unternehmen soll fortgeführt werden. Als Insolvenzursachen wurden die schlechte Auftragslage beim Lebkuchengroßhandel in den vergangenen Jahren sowie ein Nachfragerückgang bei den Kerzen aufgrund starker Konkurrenz aus dem Billigmarktsektor genannt.

Den Gläubigern wird eine 30-prozentige Quote zahlbar binnen zwei Jahren angeboten. Unternehmensangaben zufolge sind eine Reihe von Restrukturierungsmaßnahmen geplant, u.a. soll die Lebkuchenproduktion vollständig aufgelassen und an einen Wiener Lohnfertiger ausgelagert werden, berichtete der AKV.

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend weiter gesunken und auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen. Die Anträge gingen um 8.000 auf 207.000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. So niedrig war die Zahl der Erstanträge zuletzt im Dezember 1969.
 

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US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit 1969

Wien/Linz (APA) - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hat im Korruptionsprozess rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen und den Linzer Terminal Tower erneut sein Handeln verteidigt. Die Vergabe der Bundeswohnungen sei korrekt, transparent und ein Erfolg für die Republik gewesen. Aber bei der ersten Einvernahme sah Grasser noch eine "katastrophale Optik" durch das Provisionsgeschäft bei der Buwog.
 

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Grasser-Prozess - Grasser verteidigt Vergabe, "Optik katastrophal"

Frankfurt/Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Kernmarke Volkswagen des VW-Konzerns soll nach dem Willen von Konzernchef Herbert Diess schon vier bis fünf Jahre früher als bisher geplant eine Rendite von sechs Prozent erreichen. Spätestens 2021 wolle Diess die Marke von sechs statt der bisher bis dahin angestrebten vier Prozent Gewinn vom Umsatz schaffen, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen.
 

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Magazin: VW-Chef will höhere Rendite bei VW früher erreichen