Nobelpreisträger schlägt Parallelwährung für Griechenland vor

Um seine dramatischen Geldprobleme zu lösen, könnte Griechenland nach Ansicht des Wirtschaftsnobelpreisträgers Christofer Pissarides eine Parallelwährung einführen, ohne aus der Eurozone austreten zu müssen. Dies schlug Pissarides in einem Gespräch am späten Donnerstagabend im griechischen Fernsehen (NERIT) vor.

Dies wäre "eine Notlösung", für den Fall, dass der griechische Staat in nächster Zeit die Löhne und Pensionen nicht mehr in vollem Umfang zahlen könne.

"Der Staat könnte eine bestimmte Art von Wertpapieren ausgeben, die der Anfang einer neuen (Parallel-)Währung werden könnte", sagte der Nobelpreisträger. Der aus Zypern stammende Pissarides hatte 2010 den Wirtschaftsnobelpreis erhalten. Die Diskussionen über einen Verbleib Griechenlands in der Eurozone sind zuletzt angesichts der Gefahr einer Staatspleite wieder heftig aufgeflammt. Ein Ausstieg oder Rauswurf ist allerdings in den EU-Verträgen gar nicht vorgesehen.

Griechenland ist nach dem Machtwechsel in Athen in akute Finanzprobleme geraten. Die Gespräche auf Expertenebene mit den internationalen Geldgebern laufen. Die Banken hängen am Tropf der Zentralbank. Die Bürger haben angesichts der unsicheren Lage in den vergangenen drei Monaten Schätzungen zufolge mehr als 22 Milliarden Euro von ihren Bankkonten abgehoben.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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