NO2-Belastung - Überschreitungen in Österreich rückläufig

Wien (APA/dpa) - Auch nachdem die EU-Kommission Anfang 2016 ein Vertragsverletzungsverfahren wegen der NO2-Belastung (Stickstoffdioxid) gegen Österreich gestartet hat, kam es zu Grenzwertüberschreitungen. Laut dem Bericht der Luftgütemessungen des Umweltbundesamts wurden im Jahr 2016 die zulässigen Jahresmittelwerte von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter an elf von insgesamt 142 Messstellen in Österreich überschritten.

Die Stickstoffdioxid-Problematik betrifft die Mehrheit der EU-Staaten, 2016 haben laut der EU-Kommission 19 EU-Staaten die jährlichen Grenzwerte für Stickstoffdioxid (NO2) überschritten. In Österreich wurde der höchste Wert bei Vomp in Tirol an der Inntalautobahn (A12) registriert. Dieser lag bei 54 Mikrogramm, es folgte die Messstelle auf der Tauernautobahn (A10) bei Hallein und jene in Wien beim Hietzinger Kai mit 47 Mikrogramm. Langfristig wird bei NO2 jedoch ein Rückgang verzeichnet, in den Jahren 2010 bzw. 2011 gab es noch an 18 bzw. an 21 Messstellen eine Überschreitung, während 2014 bzw. 2015 elf und 14 Fälle registriert wurden.

Interessantes Detail am Rande: In Deutschland gibt zusätzlich auch einen Richtwert für Stickstoffdioxid in der Innenraumluft, der in den 90er-Jahren von der "Innenraumlufthygienekommission" mit 60 Mikrogramm festgelegt wurde, also höher als jener für die Außenluft. Jedoch "strebt der Ausschuss für Innenraumrichtwerte AIR die Aktualisierung der Bewertung für Stickstoffdioxid im Innenraum an", heißt es auf der Onlinepräsenz des deutschen Umweltbundesamts.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne