Nissan will ab 2022 eine Million Autos mit Stromantrieb verkaufen

Yokohama (APA/Reuters) - Nach anderen Autobauern hat auch der zweitgrößte japanische Hersteller Nissan eine Offensive mit neuen Elektroautos angekündigt. Das Partnerunternehmen von Renault hat sich einen jährlichen Absatz von einer Million elektrifizierter Autos ab 2022 vorgenommen, wie das Unternehmen am Freitag ankündigte.

In den kommenden vier Jahren sollen acht reine strombetriebene Fahrzeuge entwickelt werden, davon vier für den chinesischen Markt. Ab 2021 soll es auch von der Luxusmarke Infiniti Elektromodelle geben. Wie viele der angepeilten Million reine Stromautos sein sollen, gab Nissan nicht bekannt. Die Mehrheit jedenfalls werde auf Hybrid-Modelle entfallen, die den Benzinmotor mit einer Batterie kombinieren. Der Strom wird dabei beim Bremsen erzeugt. Auf Plug-in-Hybride, die zusätzlich über einen Stecker aufgeladen werden können, will Nissan verzichten.

Das Bündnis von Nissan, Renault und Mitsubishi plant zusammen 17 Elektroautos. Der gesamte Pkw-Absatz der drei Partner soll von 10,6 Millionen Fahrzeugen im vergangenen Jahr bis 2022 auf 14 Millionen steigen.

Die Japaner arbeiten zudem an selbstfahrenden Autos. Dabei werde das höchstmögliche Sicherheitsniveau eingehalten, erklärte Entwicklungschef Philippe Klein. Nissan werde seine Pläne nach dem ersten tödlichen Unfall eines selbstfahrenden Autos des Fahrdienstvermittlers Uber in den USA nicht ändern. Anfang des kommenden Jahrzehnts will Nissan autonom fahrende Taxis in Japan anbieten.

London (APA/Reuters) - Sechs Monate vor dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens ist die erwartete massenhafte Verlagerung von Jobs in der Finanzbranche bisher ausgeblieben. Lediglich 630 Arbeitsplätze seien in andere Länder verschoben worden, geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Reuters-Umfrage hervor.
 

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Brexit - Britische Finanzbranche verlagerte bisher nur 630 Jobs

Wiesbaden (APA/dpa/Reuters) - Die gute Konjunktur hat die Schulden der öffentlichen Haushalte in Deutschland im ersten Halbjahr 2018 um 46,5 Milliarden Euro sinken lassen. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte waren Ende Juni mit rund 1,93 Billionen Euro verschuldet, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch auf der Basis vorläufiger Erhebungen mitteilte.
 

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Deutschlands Schuldenberg verringerte sich um über 46 Milliarden Euro

Mailand (APA) - Die Bank Austria-Mutter UniCredit reagiert mit einem "No comment" auf Mediengerüchte über eine angeblich 2019 geplante große Fusion mit einem englischen oder niederländischen Geldhaus. Die Mailänder Wirtschaftszeitung "Sole 24 Ore" spekulierte am Mittwoch über Akquisitionspläne des UniCredit-Vorstandschefs Jean-Pierre Mustier im kommenden Jahr.
 

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UniCredit: No Comment zu Gerüchten über Fusionspläne 2019