Nissan und Renault sprechen angeblich über Komplett-Fusion

Yokohama/Boulogne-Billancourt (APA/dpa) - Die bereits verbündeten Autobauer Renault und Nissan sprechen Kreisen zufolge über eine komplette Fusion. Ziel sei ein neuer, gemeinsamer Konzern, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg heute, Donnerstag, unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Chef Carlos Ghosn, der bei beiden Unternehmen das Sagen hat, treibe das Vorhaben voran und wolle auch dem angestrebten Zusammenschluss vorstehen.

Technisch soll die Fusion demnach so ablaufen, dass Nissan den Renault-Aktionären Papiere eines neuen Konzerns gebe und die Anteilseigner der Japaner ebenfalls Aktien dieser Firma erhielten. Spekulationen über ein mögliches komplettes Zusammengehen gibt es schon länger, Ghosn hatte die Möglichkeit auch nicht ausgeschlossen.

Renault hat derzeit einen Anteil von gut 43 Prozent an Nissan, Nissan besitzt knapp 15 Prozent an Renault. Bei den Franzosen hat aber auch der französische Staat mit einem Anteil von 15 Prozent ein gewichtiges Wort mitzureden. Zusammen sind die beiden Konzerne an der Börse mehr als 60 Mrd. Euro wert. Die Aktien von Renault kletterten in Paris nach Handelsbeginn um rund 7 Prozent.

Berlin/Peking/New York (APA/Reuters) - Angesichts des von den USA angezettelten Zollstreits schlägt die Welthandelsorganisation WTO Alarm und sucht den Schulterschluss mit Deutschland. WTO-Chef Roberto Azevedo appellierte am Dienstag in Berlin an Regierung und Industrie, ihn zu unterstützen. "Meine Botschaft ist: Lasst uns zusammenarbeiten in der Stärkung des globalen Handelssystems, auch zum Wohle Deutschlands", so der Brasilianer.
 

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WTO hofft im Zollstreit auf Hilfe Deutschlands - "Sehr große Sorge"

Buenos Aires (APA/dpa-AFX/AFP) - Mitten in der schweren Wirtschafts- und Währungskrise in Argentinien ist Notenbankchef Luis Caputo nach nur drei Monaten im Amt zurückgetreten. Der Ökonom gebe den Posten aus "persönlichen Gründen" ab, hieß es in einer am Dienstag verbreiteten Erklärung.
 

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Argentiniens Notenbank-Chef tritt nach nur drei Monaten zurück

London/Dublin/Rom (APA/AFP/Reuters) - Der irische Billigflieger Ryanair annulliert an diesem Freitag 190 Flüge. Betroffen seien 30.000 Kunden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Grund ist ein in sechs europäischen Ländern angekündigter Streik der Flugbegleiter von Ryanair - darunter auch in Deutschland.
 

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Ryanair streicht am Freitag wegen Streiks 190 Flüge