Nissan stellt in Europa Verkauf von Dieselautos in Etappen ein

Tokio/Yokohama (APA/AFP) - Der japanische Autobauer Nissan fährt in Europa sukzessive den Verkauf von Dieselwagen zurück. Der Boom bei der Elektrifizierung in Europa werde es dem Unternehmen erlauben, "für bestimmte Autos bei jedem neuen Modell nach und nach den Diesel abzuschaffen", sagte ein Nissan-Sprecher AFP am Montag und bestätigte damit entsprechende Medienberichte.

Zum derzeitigen Anteil von Dieselwagen am Gesamtangebot und zu zeitlichen Zielen machte Nissan keine Angaben.

Parallel zum Rückgang des Diesels will der japanische Autobauer noch stärker in die Elektromobilität investieren. Erst kürzlich erklärte Nissan, bis zum Geschäftsjahr 2022/23 die Zahl der jährlichen Verkäufe elektrifizierter Wagen versechsfachen zu wollen. Das entspricht dann rund einer Million Autos; gemeint sind sowohl reine Elektrofahrzeuge als auch Hybridantriebe.

Nissans Konkurrent Toyota hatte Anfang März erklärt, den Verkauf von Diesel-Pkw einzustellen. Die Auslaufphase in Europa soll schon Ende dieses Jahres beginnen. Die japanischen Autohersteller reagieren mit dem Verkaufsende auf die Dieselaffäre, die 2015 vom Volkswagen-Konzern ausgelöst worden war. Seitdem geriet die Dieseltechnologie immer stärker in Verruf - auch wegen des gesundheitsschädlichen Stickoxid-Ausstoßes.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte