Nissan fuhr 2014/15 höheren Gewinn ein

Der japanische Renault-Partner Nissan hat im vergangenen Geschäftsjahr dank des schwachen Yen und einer hohen Nachfrage in Nordamerika deutlich mehr verdient. Wie der Konzern am Mittwoch nach Börsenschluss (Ortszeit) bekanntgab, stieg der Gewinn zum Bilanzstichtag 31. März um 17,6 Prozent auf 457,6 Mrd. Yen (3,4 Mrd. Euro). Der Umsatz erhöhte sich um 8,5 Prozent auf rund 11,4 Billionen Yen.

Für das noch bis zum 31. März 2016 laufende Geschäftsjahr rechnet der Konzern mit einem weiteren Anstieg des Nettogewinns auf 485 Mrd. Yen sowie einem Umsatz von 12,1 Billionen Yen. Weltweit will Nissan 5,55 Millionen Autos absetzen, ein Plus von 4,4 Prozent.

Im ersten Quartal des laufenden Kalenderjahres hatte das in Yokohama ansässige Unternehmen den Nettogewinn um 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 118,8 Mrd. Yen erhöht. Der Umsatz stieg um 2,6 Prozent auf 3,3 Billionen Yen, wie Nissan weiter mitteilte.

Zusammen mit Toyota muss Nissan wegen defekter Airbags nun allerdings viele Autos zurückrufen. Betroffen seien vor allem der Heimatmarkt sowie die USA, teilten die beiden japanischen Hersteller am Mittwoch unabhängig voneinander mit. Nissan wird nach Angaben eines Sprechers 1,56 Millionen Wagen überprüfen, Toyota 4,99 Millionen.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"