Nippon Life als Aktionär von Deutsche-Bank-Tochter DWS kolportiert

Frankfurt/Tokio (APA/Reuters) - Der japanische Lebensversicherer Nippon Life spricht Finanzkreisen zufolge mit der Deutschen Bank über eine Beteiligung an deren Vermögensverwaltungstochter DWS. Im Rahmen des Börsengangs des Vermögensverwalters DWS könnte Nippon Life als Ankeraktionär einsteigen, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen der zu Reuters.

Es gehe um einen Anteil von 3 bis 5 Prozent, eine Entscheidung sei noch nicht gefallen. Zuvor hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Mittwochausgabe) berichtet, Nippon Life wolle sich mit knapp 10 Prozent beteiligen. Zudem solle zwischen dem größten japanischen Lebensversicherer und der DWS eine Vereinbarung über die geschäftliche Zusammenarbeit geschlossen werden.

Die Deutsche Bank und Nippon Life lehnten eine Stellungnahme ab.

Vor gut einer Woche hatte Deutschlands größtes Geldhaus den Startschuss für den Börsengang der DWS gegeben. Finanzkreisen zufolge will die Deutsche Bank 25 Prozent an der Tochter abgeben und damit 1,5 bis 2 Milliarden Euro einnehmen. Die gesamte Sparte würde demnach mit 6 bis 8 Mrd. Euro bewertet.

Die Veröffentlichung der Preisspanne für die Aktien wird für Sonntag erwartet, der Börsenprospekt am Montag. Am Wochenende dürfte dann auch klar sein, ob ein Ankeraktionär bei der DWS einsteigt.

Brüssel (APA) - Die Staatssekretärin im Innenministerium, Karoline Edtstadler, (ÖVP) hat am Montag bei einer von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Brüssel veranstalteten Konferenz zu Cybersecurity, betont, es sei eine Pflicht, das entsprechende EU-Gesetzespaket bis Jahresende abzuschließen. OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny erklärte, dass es wöchentlich Cyberattacken auf österreichische Banken gebe.
 

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Edtstadler will EU-Cybersecurity-Paket heuer abschließen

Washington (APA/dpa) - Im eskalierenden Handelsstreit der USA mit vielen Ländern der Welt haben die Vereinigten Staaten nun ihrerseits Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingelegt. Diese richte sich gegen die Vergeltungszölle, die China, die Europäische Union, Kanada, Mexiko und die Türkei als Reaktion auf US-Sonderzölle auf Aluminium und Stahlimporte einführten.
 

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USA legen Beschwerde bei WTO gegen Strafzölle ein

Moskau/Kiew (APA) - Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat die EU aufgerufen, den Sanktionen gegen Russland ein Ende zu setzen. Es sei nicht auszuschließen, dass Italien die zum Jahresende anstehende Verlängerung der Sanktionen gegen Russland durch sein Veto stoppen werde, sagte Salvini bei einer Pressekonferenz im Rahmen seines Besuchs in Moskau am Montag.
 

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Salvini droht mit Veto gegen Verlängerung der Russland-Sanktionen