Nintendo halbierte Gewinnerwartung

Der japanische Spielekonsolen-Hersteller Nintendo hat seine Gewinnerwartung für das laufende Geschäftsjahr bis Ende März halbiert. Statt mit einem Plus von 35 Mrd. Yen rechne Nintendo nur noch mit 17 Mrd. Yen (137 Mio. Euro), teilte das Unternehmen heute, Freitag, mit. Nintendo verkauft mehr Konsolen und Videospiele im Ausland als in Japan - der starke Yen macht dem Unternehmen daher zu schaffen.

Insbesondere der Umsatz mit der kleinen Konsole 3DS und mit Videospielen blieb unter den Erwartungen, wie Nintendo mitteilte. Das Unternehmen stellt auch die Konsole Wii U her. Die Gewinnwarnung kommt überraschend: Noch vor wenigen Wochen hatte Nintendo mitgeteilt, das Betriebsergebnis in den neun Monaten von April bis Dezember sei um 35 Prozent gestiegen.

An die Erfolge früherer Jahre kann der Erfinder des Gameboy und von Spieleserien wie Pokemon und Super Mario indes schon lange nicht mehr anknüpfen - es fehlen neue zündende Ideen. Viele Videospiele spielen die Nutzer mittlerweile auf dem Smartphone, so dass die kleinen "Handheld"-Konsolen es zunehmend schwer haben.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte