Nikon schließt wegen Smartphones seine Kamera-Fabrik in China

Tokio/Wuxi (APA/AFP) - Der japanische Kamerahersteller Nikon schließt sein Werk in China. Die Fabrik für Kompaktkameras in Wuxi in der Nähe von Shanghai mit rund 2.300 Beschäftigten werde mit sofortiger Wirkung dichtgemacht, teilte Nikon am Montag mit. Der Traditionshersteller verwies auf den Siegeszug des Smartphones.

In den vergangenen Jahren sei der Markt für Kompaktkameras "rapide" geschrumpft, teilte Nikon mit. Die Tochter Nikon Imaging China sei daher in eine "schwierige wirtschaftliche Lage geraten".

Für die Schließung des Werks in China veranschlagt Nikon Kosten in Höhe von umgerechnet 53 Mio. Euro. Der japanische Hersteller stellt aber weiterhin Kameras her, unter anderem in Werken in Japan und in Thailand.

Nikon versucht, sein Geschäft auf Präzisionsinstrumente für Industrie und Medizin auszuweiten. Dennoch geht es dem 1917 gegründeten Unternehmen nicht gut: Im ersten Halbjahr des bis März laufenden Geschäftsjahrs schrumpfte der Gewinn um 40 Prozent.

Dornbirn/Jennersdorf (APA) - Der Leuchtenhersteller Zumtobel schließt die Produktion seiner Komponententochter Tridonic in Jennersdorf im Burgenland. Mit der Reduktion des Personalstands werde ab März 2019 begonnen, bis November 2019 werden rund 90 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren, teilte das Unternehmen Dienstagnachmittag mit.
 

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Zumtobel schließt Produktion in Jennersdorf: 90 Mitarbeiter betroffen

Frankfurt (APA/awp/sda/Reuters) - Die EZB-Aufsicht will Banken wegen Geldwäsche stärker unter die Lupe nehmen. Unter anderem werde ein Anti-Geldwäsche-Büro errichtet, kündigte die oberste EZB-Bankenaufseherin, Daniele Nouy, am Dienstag im Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments an.
 

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EZB plant stärkere Koordinierung im Kampf gegen Geldwäsche

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der deutsche Energiekonzern Steag will vom Versorger RWE die Mehrheitsbeteiligung an dem gemeinsamen Steinkohlekraftwerk Bergkamen übernehmen. Steag habe eine Option dazu gezogen und die Pläne beim Bundeskartellamt angemeldet, bestätigte der Konzern am Dienstag.
 

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Steag will von RWE Mehrheit an gemeinsamen Kohlekraftwerk übernehmen