Niki-Pleite: Auch Thomas-Cook-Tochter Condor schweigt zu Niki-Zukunft

Schwechat/Frankfurt (APA/dpa-AFX) - Der deutsche Ferienflieger Condor hält sich zu einem möglichen neuen Anlauf zur Übernahme der inzwischen insolventen Air-Berlin-Tochter Niki bedeckt. Ein Sprecher der Fluglinie lehnte am Donnerstag eine Stellungnahme zu den Bemühungen des Niki-Insolvenzverwalters Lucas Flöther um einen Schnellverkauf der österreichischen Airline ab. Condor gehört zum Reisekonzern Thomas Cook (Neckermann Reisen).

Die heimische Niki hatte am Mittwoch Insolvenz angemeldet, nachdem die Lufthansa ihr Übernahmeangebot wegen starker Bedenken der EU-Wettbewerbshüter zurückgezogen hatte. Die Mutter Air Berlin hatte bereits im August Insolvenz angemeldet. Flöther versucht nun, statt der gesamten Niki Luftfahrt GmbH nur noch den Geschäftsbetrieb der Airline oder Teile davon zu verkaufen. Dadurch sollen die Risiken für einen Käufer sinken. Bevor die Lufthansa den Zuschlag für Niki erhielt, hatten sich unter anderem Condor, die British-Airways-Mutter IAG und Niki-Gründer Niki Lauda für die Übernahme interessiert.

Laut dem Air-Berlin-Generalbevollmächtigten Frank Kebekus hatte IAG der Air Berlin allerdings noch vor der Niki-Pleite schriftlich mitgeteilt, dass sie kein Kaufinteresse mehr habe. Gespräche mit dem Bieterkonsortium um Thomas Cook hätten ebenfalls nicht zur Unterbreitung eines tragfähigen Alternativangebots geführt. Allerdings hat sich die Lage nun mit dem Rückzug der Lufthansa und der Niki-Pleite geändert. IAG wollte sich überhaupt nicht zum Thema Niki äußern.

Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1534 (Montag: 1,1613) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8670 (0,8611) Euro.
 

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Wien/Mountain View (APA) - "Ok, Google" soll es ab sofort in den heimischen Wohnungen heißen, geht es nach dem Internet-Konzern. Am Dienstag wurde der Launch des Smart Speaker Google Home (inklusive der Mini-Variante) in Österreich verkündet. Österreich-spezifische Inhalte gibt es vorerst kaum. Als Medienpartner vom Start weg dabei sind "Kronen Zeitung" und "Standard". Der ORF will ebenfalls mitmachen.
 

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