Niki-Insolvenz - Fairplane: Mögliche Interessenskonflikte verhindern

Wien/Berlin/Schwechat (APA) - Nach der gestrigen Entscheidung des Landgerichts Berlin zum Insolvenzstandort Österreich für die Air Berlin-Tochter Niki spricht sich Fairplane-Geschäftsführer Andreas Sernetz für eine Trennung der beiden Funktionen Masseverwalter von Niki einerseits und Insolvenzverwalter von Air Berlin andererseits aus. Nur so werde ein möglicher Interessenskonflikt verhindert, so Sernetz gegenüber der APA.

"Nun muss im Sinne aller Beteiligten rasch ein entsprechendes Insolvenzverfahren in die Wege geleitet werden. Das bedeutet vor allem auch, dass ein österreichisches Gericht einen eigenen Masseverwalter bei Niki einsetzt", so Sernetz am Dienstagnachmittag in einer schriftlichen Stellungnahme.

Sernetz begrüßt, dass sich auch der vorläufige Insolvenzverwalter von Air Berlin und Niki, Lucas F. Flöther, sich seiner von Anfang an vertretenen Ansicht anschließt, dass das Insolvenzverfahren von Niki in Österreich stattfinden müsse.

Die Entscheidung des Landgericht Berlin geht auf eine Beschwerde des Fluggastrechte-Portals Fairplane zurück.

Davos/Moskau (APA/AFP) - Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew hat mit einem Boykott des Weltwirtschaftsforums in Davos im Jänner gedroht, sollten wichtige russische Geschäftsleute dort nicht willkommen sein. Er reagierte damit am Dienstag auf einen Pressebericht. Demnach sollen auf Druck der USA mehrere russische Geschäftsleute gebeten worden sein, im kommenden Jahr nicht an der Konferenz in Davos teilzunehmen.
 

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Russland droht mit Boykott des Weltwirtschaftsforums

Wien (APA) - Am vierten Tag des Telekom/Valora-Prozesses gegen die Ex-Lobbyisten Peter Hochegger und Walter Meischberger sowie den Ex-Telekom-Austria-Vorstand Rudolf Fischer ging es heute viel um einen Mann, der gar nicht angeklagt ist: Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (ÖVP/FPÖ), für den die Telekom beispielsweise Umfragen zu seinem Image und Privatleben bezahlte.
 

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Telekom/Valora - Privatflug mit Grasser, Weitflug mit Hühnern

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission hat einen Notfallplan für den Fall eines Scheiterns der Brexit-Verhandlungen verabschiedet. Er enthält "eine begrenzte Zahl von Notfallmaßnahmen in vorrangigen Bereichen", wie die EU-Behörde am Dienstag mitteilte.
 

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EU veröffentlicht Notfallplan für Scheitern von Brexit-Verhandlungen