Niki-Insolvenz - Fairplane: Mögliche Interessenskonflikte verhindern

Wien/Berlin/Schwechat (APA) - Nach der gestrigen Entscheidung des Landgerichts Berlin zum Insolvenzstandort Österreich für die Air Berlin-Tochter Niki spricht sich Fairplane-Geschäftsführer Andreas Sernetz für eine Trennung der beiden Funktionen Masseverwalter von Niki einerseits und Insolvenzverwalter von Air Berlin andererseits aus. Nur so werde ein möglicher Interessenskonflikt verhindert, so Sernetz gegenüber der APA.

"Nun muss im Sinne aller Beteiligten rasch ein entsprechendes Insolvenzverfahren in die Wege geleitet werden. Das bedeutet vor allem auch, dass ein österreichisches Gericht einen eigenen Masseverwalter bei Niki einsetzt", so Sernetz am Dienstagnachmittag in einer schriftlichen Stellungnahme.

Sernetz begrüßt, dass sich auch der vorläufige Insolvenzverwalter von Air Berlin und Niki, Lucas F. Flöther, sich seiner von Anfang an vertretenen Ansicht anschließt, dass das Insolvenzverfahren von Niki in Österreich stattfinden müsse.

Die Entscheidung des Landgericht Berlin geht auf eine Beschwerde des Fluggastrechte-Portals Fairplane zurück.

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