Niki-Insolvenz - Fairplane: Mögliche Interessenskonflikte verhindern

Wien/Berlin/Schwechat (APA) - Nach der gestrigen Entscheidung des Landgerichts Berlin zum Insolvenzstandort Österreich für die Air Berlin-Tochter Niki spricht sich Fairplane-Geschäftsführer Andreas Sernetz für eine Trennung der beiden Funktionen Masseverwalter von Niki einerseits und Insolvenzverwalter von Air Berlin andererseits aus. Nur so werde ein möglicher Interessenskonflikt verhindert, so Sernetz gegenüber der APA.

"Nun muss im Sinne aller Beteiligten rasch ein entsprechendes Insolvenzverfahren in die Wege geleitet werden. Das bedeutet vor allem auch, dass ein österreichisches Gericht einen eigenen Masseverwalter bei Niki einsetzt", so Sernetz am Dienstagnachmittag in einer schriftlichen Stellungnahme.

Sernetz begrüßt, dass sich auch der vorläufige Insolvenzverwalter von Air Berlin und Niki, Lucas F. Flöther, sich seiner von Anfang an vertretenen Ansicht anschließt, dass das Insolvenzverfahren von Niki in Österreich stattfinden müsse.

Die Entscheidung des Landgericht Berlin geht auf eine Beschwerde des Fluggastrechte-Portals Fairplane zurück.

Berlin (APA/dpa) - Angesichts des deutschen Aufholbedarfs bei der E-Mobilität empfehlen Experten der Bundesregierung, den Umweltbonus für Elektroautos beizubehalten. Er solle gezahlt werden, bis das Ziel von einer Million E-Autos erreicht sei, sagte der Chef der beratenden Nationalen Plattform Mobilität (NPE), Henning Kagermann, am Mittwoch. Der steigende Marktanteil der Elektromobilität sei "kein Selbstläufer".
 

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Deutschland - Experten für Verlängerung von Umweltbonus für E-Autos

München/Ingolstadt (APA/AFP) - Der in Untersuchungshaft sitzende beurlaubte Audi-Chef Rupert Stadler ist mit seiner Haftbeschwerde in die nächste Instanz gegangen. Wie eine Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft München II am Mittwoch sagte, habe Stadler am Montag eine weitere Beschwerde vor dem Oberlandesgericht München eingelegt. Mitte August hatte das Landgericht München seine Haftbeschwerde abgelehnt.
 

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Beurlaubter Audi-Chef Stadler geht in nächste Instanz

Hamburg (APA/AFP) - Der irische Billigflieger Ryanair bietet seinen in Deutschland stationierten Piloten eine Festanstellung sowie die Übernahme von Ausbildungskosten an. "Bis Weihnachten sind alle Piloten, die in Deutschland ihre Basis haben, direkt bei uns angestellt", sagte Ryanair-Manager Peter Bellew der Wochenzeitung "Die Zeit".
 

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Ryanair bietet in Deutschland stationierten Piloten Festanstellung an