Niki hat für Insolvenzantrag in Österreich bis Donnerstag Zeit

Wien/Korneuburg/Berlin (APA) - Die österreichische Air-Berlin-Tochter Niki hat für ihren Sekundär-Insolvenzantrag in Österreich bis morgen Zeit. Die Frist, die sich aus dem Konkursantrag des Flugrechteportals Fairplane ergibt, laufe am Donnerstag um Mitternacht aus, sagte der Pressesprecher des Landesgerichts Korneuburg, Gernot Braitenberg-Zennenberg, am Mittwoch auf APA-Anfrage. Bisher sei der Eigenantrag nicht eingelangt.

Das heißt, vom Landesgericht Korneuburg ist in Sachen Niki vor Freitag mit keiner Entscheidung zu rechnen. Der in Deutschland für Niki bestellte vorläufige Insolvenzverwalter Lucas Flöther hatte ein zweites Insolvenzverfahren in Österreich angekündigt, um den bereits ausverhandelten Kaufvertrag mit IAG/Vueling abzusichern. Die British-Airways-Mutter will trotz des Rechtsstreits um die Insolvenz-Zuständigkeit am Kauf von Niki-Teilen festhalten.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro