Niki hat für Insolvenzantrag in Österreich bis Donnerstag Zeit

Wien/Korneuburg/Berlin (APA) - Die österreichische Air-Berlin-Tochter Niki hat für ihren Sekundär-Insolvenzantrag in Österreich bis morgen Zeit. Die Frist, die sich aus dem Konkursantrag des Flugrechteportals Fairplane ergibt, laufe am Donnerstag um Mitternacht aus, sagte der Pressesprecher des Landesgerichts Korneuburg, Gernot Braitenberg-Zennenberg, am Mittwoch auf APA-Anfrage. Bisher sei der Eigenantrag nicht eingelangt.

Das heißt, vom Landesgericht Korneuburg ist in Sachen Niki vor Freitag mit keiner Entscheidung zu rechnen. Der in Deutschland für Niki bestellte vorläufige Insolvenzverwalter Lucas Flöther hatte ein zweites Insolvenzverfahren in Österreich angekündigt, um den bereits ausverhandelten Kaufvertrag mit IAG/Vueling abzusichern. Die British-Airways-Mutter will trotz des Rechtsstreits um die Insolvenz-Zuständigkeit am Kauf von Niki-Teilen festhalten.

Berlin (APA/Reuters) - Die Deutsche Bahn will angesichts ihrer Probleme bei Pünktlichkeit und Wartung der Fahrzeuge mehr Mitarbeiter als je zuvor einstellen. Auch 2019 sollten rund 20.000 neue Eisenbahner ins Unternehmen kommen, geht aus Konzernunterlagen hervor, die der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch vorlagen. Zuletzt war von rund 15.000 die Rede.
 

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Deutsche Bahn will 2019 weitere 20.000 Mitarbeiter einstellen

Ingolstadt/Düsseldorf (APA/dpa) - Der für das Deutschlandgeschäft verantwortliche Geschäftsführer des Handelskonzerns MediaMarktSaturn, Wolfgang Kirsch, muss seinen Posten räumen. "Nach 25 Jahren bei MediaMarktSaturn hat Wolfgang Kirsch für sich erkannt, dass es jetzt an der Zeit ist zu gehen, um einer neuen Führung Raum zu geben", teilte der nun verbleibende Geschäftsführer, Ferran Reverter, am Mittwoch in Ingolstadt mit.
 

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Deutschlandchef von MediaMarktSaturn muss gehen

Wien (APA) - Die Österreichische Post AG setzt auf Kontinuität und hat erneut Georg Pölzl zum Vorsitzenden des Vorstands bestellt. Die aktuelle Funktionsperiode laufe noch bis Ende September 2019 und werde danach um drei Jahre verlängert, mit anschließender Verlängerungsoption um zwei weitere Jahre. Das wurde in der ordentlichen Sitzung des Aufsichtsrats beschlossen, teilte die Post heute, Mittwoch, mit.
 

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Georg Pölzl bleibt Chef der Österreichischen Post