Niki-Bieterfrist endet - Am Montag wird sich Schicksal entscheiden

Wien/Berlin/Schwechat (APA) - Heute um 24 Uhr ist Bieterschluss für die insolvente Fluggesellschaft Niki. Wer als Käufer zum Zug kommt, wird wahrscheinlich schon am kommenden Montag entschieden. Für Montag haben sich jedenfalls die Insolvenzverwalter vorgenommen, an den "Bestbieter" zu verkaufen.

Beim Verkauf der wesentlichen Vermögensteile der einstigen österreichischen Air-Berlin-Tochter haben die Masseverwalterin der Niki Luftfahrt GmbH in Österreich, Ulla Reisch, und der vorläufige Insolvenzverwalter in Deutschland, Lucas Flöther, eine enge Kooperation vereinbart.

Die inmitten eines heftigen juristischen Tauziehens um Gerichtsstandorte festgeschriebene Kooperationsvereinbarung selbst ist vertraulich. Damit sollte aber auch dem Käufer Gewissheit gegeben werden: "Die Unterschrift beider Insolvenzverwalter gewährleistet dem Erwerber Rechtssicherheit für den Vollzug des Kaufvertrages", betonten Reisch und Flöther in dieser Woche.

Der Verkauf musste nach der Eröffnung eines zweiten Insolvenzverfahrens in Österreich neu aufgerollt werden. Im ersten "Fire Sale" nach der Insolvenzanmeldung in Berlin im Dezember hatten sechs Interessenten Angebote für die insolvente Niki abgegeben. Mit vier Bietern wurde damals verhandelt. Den Zuschlag erhielt Ende Dezember die britisch-spanische Gruppe IAG, deren Billigflugtochter Vueling 20 Millionen Euro für große Teile des Niki-Geschäftsbetriebs zahlen wollte und eine Finanzspritze von 16,5 Mio. Euro für den laufenden Betrieb zugesichert hat.

Auch IAG musste sich wieder bewerben und hat laut deutschen Medieninformationen sowohl der neu bestellten Masseverwalterin in Österreich als auch dem vorläufigen Insolvenzverwalter in Deutschland eine Frist bis Montag gesetzt. Bis dahin sollen die Juristen mit den Niki-Gläubigern entscheiden, ob Vueling, wie ursprünglich vereinbart, den Zuschlag für die Air-Berlin-Tochter erhält. Sonst würde das Angebot wohl zurückgezogen, schrieb die "Berliner Morgenpost".

Wien (APA) - Die heimischen Investmentfonds weisen per Ende Oktober erstmals in diesem Jahr eine negative Gesamtperformance auf. Die durchschnittliche Einjahresperformance aller Fonds verschlechterte sich im arithmetischen Mittel von 1,42 Prozent per Ende September auf minus 3,37 Prozent. Dies geht aus der aktuellen Statistik der Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG) hervor.
 

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Investmentfonds schlitterten im Oktober ins negative Terrain

Brüssel (APA/dpa) - Der europäische Automarkt hat auch im Oktober einen Dämpfer bekommen - beim Volkswagen-Konzern ging der Absatz um mehr als ein Fünftel zurück. Insgesamt setzte sich der Negativtrend aus dem September fort, in dem bereits viele Hersteller Rückgänge wegen der Umstellung auf das neue Abgas-Prüfverfahren WLTP verzeichnen mussten.
 

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Einbruch auf Europas Automarkt hält an - VW über 20 Prozent im Minus

Wien (APA) - Der österreichische Airline-Caterer Do&Co hat im Halbjahr 2018/19 weniger Umsatz, aber deutlich mehr Nettogewinn gemacht. Der Gesamtumsatz ging um 3,7 Prozent auf 433,9 Mio. Euro zurück, was unter anderem auf einen Umsatzeinbruch um 28 Prozent im Bereich "Restaurants, Lounges & Hotel" zurückzuführen ist. Ende März endete die Zusammenarbeit mit den ÖBB im Zugcatering, was Umsätze wegbrechen ließ.
 

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Caterer Do&Co erzielte im Halbjahr weniger Umsatz, aber mehr Gewinn