Niki - Zeitung: Lauda zahlt 50 Mio. Euro

Wien/Schwechat/Berlin (APA) - Niki Lauda hat laut einem Zeitungsbericht 50 Mio. Euro für die insolvente Fluglinie Niki bezahlt. Er habe kräftig nachgebessert und am Schluss mit insgesamt knapp 50 Mio. Euro überzeugt, schrieb der "Kurier" am Donnerstag unter Berufung auf den Gläubigerausschuss. Die Summe setze sich aus dem Kaufpreis und einer Anschubfinanzierung für den Neustart zusammen.

Über die Details den Kaufs, der nach einem Verhandlungsmarathon in Wien Dienstagfrüh besiegelt wurde, ist Stillschweigen vereinbart worden. Beim hinfällig gewordenen Verkauf von Niki in Deutschland hatte die IAG-Billigtochter Vueling insgesamt 36,5 Mio. Euro geboten, davon wären 20 Mio. Euro als Kaufpreis an die Gläubiger gegangen. Die restlichen 16,5 Mio. Euro hätten als Massekredit den Betrieb bis zum Neustart aufrechterhalten sollen.

Lauda sagte zum Kaufpreis am Dienstag in der ORF-Nachrichtensendung "ZiB2": "Die Vueling ist mehr oder weniger bei ihrem Angebot geblieben und da musste man nicht mehr viel drauflegen." Auch Masseverwalterin Ulla Reisch bestätigte, dass der Preis gestiegen ist: "Erfreulicherweise konnte in einem 13-stündigen Bietverfahren in der Nacht von 22.1.2018 auf 23.1.2018 eine deutliche Ergebnisverbesserung für die Insolvenzgläubiger erreicht werden."

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker