Niki - Gewerkschaft stellt Kollektivvertrag bei Eurowings in Aussicht

Wien/Schwechat (APA) - Inmitten des Buhlens um das Flugpersonal von Niki stellt die Gewerkschaft den Abschluss eines Kollektivvertrages bei der Wiener Lufthansa-Billigtochter Eurowings Europe in Aussicht. "Ich bin zuversichtlich, dass wir größere Meilensteine bereits bei unserer nächsten Verhandlungsrunde am 5. Februar erreichen könnten", erklärte vida-Gewerkschafter Johannes Schwarcz am Donnerstag in einer Aussendung.

"Wenn die Verhandlungen in jenem Tempo wie in den vergangenen Wochen weiterlaufen, gehe ich davon aus, dass die vielen Kolleginnen und Kollegen, die sich von Niki bei Eurowings Europe beworben haben, in ein tarifiertes Unternehmen mit attraktiven Arbeitsbedingungen einsteigen können", so Schwarcz.

Laut dem Niki-Betriebsrat sind 90 Prozent aller Niki-Piloten in Auswahlverfahren bei anderen Airlines, etwa auch bei Eurowings. Niki Lauda, der Niki aus der Insolvenz heraus übernimmt, ist freilich überzeugt, dass die Mitarbeiter bei ihm bleiben und ab März für Laudamotion fliegen. Die Übernahme des Niki-Kollektivvertrages hatte er am Mittwoch bei einer Mitarbeiterveranstaltung aber nicht zugesichert, er wolle sich den Vertrag zuerst ansehen, wie er sagte.

Wien (APA) - Die Zeit der zweistelligen Wachstumsraten im Paketgeschäft der Österreichischen Post AG gehören bald der Vergangenheit an. "Das Wachstum im Paketbereich wird sich im nächsten Jahr mit Sicherheit in den einstelligen Bereich begeben, weil wir hier natürlich einen Amazon-Effekt haben werden", sagte Post-Generaldirektor Georg Pölzl am Donnerstag bei der Vorlage der Quartalsdaten.
 

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Amazon-Effekt wird bei der Post das Paket-Wachstum dämpfen

Wien/Neudörfl (APA) - Beim Büromöbelhersteller Neudoerfler werkt seit August ein neues Führungsteam. Heidi Adelwöhrer (48) hat die Unternehmensführung sowie den Finanzbereich über, Bernhardt Kronnerwetter (46) ist als COO für die Bereiche Produktion, Logistik sowie Customizing & Engineering zuständig.
 

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Neues Führungsteam bei Büromöbelhersteller Neudoerfler

London/Brüssel (APA/AFP) - Vor dem Hintergrund der innenpolitischen Turbulenzen in Großbritannien hat EU-Ratspräsident Donald Tusk erneut für einen Verzicht auf den Brexit geworben. Auf diesen Fall sei die EU "am besten vorbereitet", sagte Tusk am Donnerstag in Brüssel.
 

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Brexit - Tusk: EU "am besten" auf Verzicht von Austritt vorbereitet