Niedrige Zuckerpreise belasten Südzucker-Gewinn

Mannheim - Niedrige Preise machen Europas größtem Zuckerhersteller Südzucker, Großaktionär bei der österreichischen Agrana, weiterhin schwer zu schaffen. Im ersten Geschäftsquartal (bis Ende Mai) sank der auf die Aktionäre entfallende Überschuss um mehr als die Hälfte auf 20,8 Mio. Euro, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte.

Neben niedrigeren Erlösen aus dem Verkauf von Zucker schlugen sich auch Kosten für die vorübergehende Stilllegung einer Bioethanol-Fabrik in Großbritannien negativ nieder. Operativ verdiente das Unternehmen 57 Mio. Euro und damit gut 40 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Umsatz verringerte sich um 8 Prozent auf 1,63 Mrd. Euro.

Der Konzern hatte bereits auf ein schwieriges Jahr eingestimmt. Weltweit sind die Zuckerpreise im Sinkflug. Südzucker stellt neben Zucker noch Tiefkühlpizza, Stärke, Fruchtsaftkonzentrate und über die Tochter Cropenergies auch den Ökokraftstoff Bioethanol her.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro