Niederösterreichischer Anlagebauer FMW insolvent

(APA) - Der niederösterreichische Anlagenbauer FMW Industrieanlagen GmbH aus Kirchstetten ist insolvent. Die Schulden liegen bei 38,2 Mio. Euro, die Überschuldung bei gut 30 Mio. Euro. Das Unternehmen biete eine 20-prozentige Quote und soll nach einer Sanierung ohne Eigenverwaltung weitergeführt werden, teilte der KSV 1870 am Mittwoch mit. Rund 270 Gläubiger sind betroffen.

Die Firma beschäftigt 99 Mitarbeiter, wie der Personalstand nach der Verkleinerung des Unternehmens sein wird, ist noch offen. Das Sanierungsverfahren ist vorerst nur beantragt und noch nicht eröffnet. Auslöser der wirtschaftlichen Probleme war der Ausfall eines wichtigen Kunden in Russland, der nicht mehr zahlen konnte.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro