Niederösterreichische "Wintertechnik Engineering" mit Konkursantrag

Pottendorf/Wiener Neustadt - Die "Wintertechnik Engineering GmbH" mit Sitz in Pottendorf/NÖ hat am Dienstag beim Landesgericht Wiener Neustadt einen Konkursantrag gestellt. Aktiva von Null stünden Passiva von 42 Mio. Euro gegenüber, teilte die PR-Agentur des Unternehmens in einer Aussendung mit. 15 Dienstnehmer seien von der Insolvenz betroffen.

Aufgrund der anhaltenden Sanktionen gegenüber Russland und des Verfalls des Rubels seien im Laufe der Geschäftsjahre 2013/14 und 2014/15 hohe Forderungs- und Bestandsabwertungen notwendig geworden, hieß es in der Aussendung. Daher sei der Antrag auf Konkurseröffnung eingebracht worden. An einer Auffanglösung werde gearbeitet.

Über das Vermögen des Komplettanbieters von vollautomatischen Beschneiungssystemen war erst Mitte Oktober vergangenen Jahres ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung eröffnet worden. Ein Monat später hieß es, dass nach Angaben des Sanierungsverwalters die kostendeckende Fortführung des Unternehmens während des Verfahrens gegeben sei. Bei der Prüfungs- und Sanierungsplantagsatzung am 11. Dezember nahm die Mehrheit der Gläubiger den zu diesem Zeitpunkt verbesserten Sanierungsplan mit einer Quote von 31 statt 30 Prozent binnen zwei Jahren an, berichtete damals der Alpenländische Kreditorenverband (AKV).

94 Gläubiger hatten Forderungen von rund 59,67 Mio. Euro angemeldet. Davon wurden etwa 40,63 Mio. Euro vom Insolvenzverwalter anerkannt. Dem Unternehmen wurde im vergangenen Dezember grundsätzlich eine positive Fortführungsprognose gegeben.

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