Niederlande und Dänemark verbinden ihre Stromnetze über Seekabel

Kopenhagen (APA/Reuters) - Dänemark und die Niederlande wollen ihre Stromnetze über ein mehr als 300 Kilometer langes Unterwasserkabel miteinander verbinden. In das Projekt sollten mehr als 600 Mio. Euro investiert werden, teilte der niederländische Konzern Tennet am Mittwoch mit.

Tennet und der dänische Partner Energinet.dk wollen demnach Gebote für die Konstruktion des Gleichstromkabels zwischen dem niederländischen Eemshaven und Endrup in Dänemark ausschreiben und rechnen Ende 2015 mit der Auftragsvergabe. Das Kabel soll ab 2016 binnen drei Jahren verlegt werden.

Zu den führenden Herstellern solcher Kabel und der für ihren Einsatz notwendigen Ausrüstung gehören neben Siemens auch ABB aus der Schweiz, Alstom aus Frankreich sowie Prysmian aus Italien. Der Boom erneuerbarer Energien lässt den Bedarf an Kabelverbindungen über Ländergrenzen hinweg immer mehr steigen. Vor allem Skandinavien, wo viel Strom aus Wind- und Wasserkraft gewonnen wird, treibt den Bau von Verbindungen mit dem Rest Europas voran. So betreibt Energinet.dk bereits ein Unterwasserkabel zwischen Norwegen, Schweden und Deutschland.

Das aktuelle Projekt der Dänen mit den Niederländern wird von der EU-Kommission mit mehr als 86 Mio. Euro gefördert - unter anderem weil es in ein künftiges Kabelsystem in der Nordsee integriert werden kann.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen