Niederlage für RWE im Streit um Strom aus Pannenkraftwerk Datteln

Essen (APA/Reuters) - Der deutsche Energiekonzern RWE hat vor Gericht im Streit mit Uniper um die Kündigung von Stromlieferverträgen des seit Jahren nicht fertiggestellten Kohlekraftwerks Datteln den Kürzeren gezogen. Die Verträge bestünden fort, sagte Richter Ralf Banke am Montag vor dem Landgericht Essen. Die Kündigungsgründe griffen nicht.

Uniper hatte RWE verklagt, nachdem die Essener 2016 die Verträge zur Stromabnahme aus dem Kraftwerk gekündigt hatten. RWE hatte dies unter anderem damit begründet, dass sich die Rahmenbedingungen seit Abschluss der Vereinbarungen 2005/2006 geändert hätten, da die Strom-Großhandelspreise damals deutlich höher waren als heute. Zudem sei ein dauerhafter Betrieb des Kraftwerks nicht in Sicht. Die frühere Uniper-Mutter E.ON wollte die mehr als eine Milliarde Euro teure Anlage ursprünglich 2011 in Betrieb nehmen. Nach Pleiten, Pech und Pannen ist derzeit wegen Rissen im Kessel unklar, wann die Anlage ans Netz geht.

London (APA/dpa) - Der britische Vodafone-Konzern hat im ersten Geschäftshalbjahr wegen teurer Abschreibungen einen Milliardenverlust verbucht. In den ersten sechs Monaten des im April gestarteten Geschäftsjahrs 2018/19 fuhr das Unternehmen einen Fehlbetrag von 7,8 Mrd. Euro ein, wie Vodafone am Dienstag in London mitteilte.
 

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Vodafone-Konzern mit Milliardenverlust wegen Abschreibungen

Wien (APA) - Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) startet die nächste, bisher sechste "Energiekosten-Stop"-Aktion. Ab heute bis 14. Jänner können Interessierte unverbindlich und kostenlos via Internet über ein Onlineformular teilnehmen. Bei der letzten Aktion lag die durchschnittliche Ersparnis für den Wechsel auf Gemeinschaftstarife bei 270 Euro bei Gas und 110 Euro bei Strom pro Jahr und Haushalt.
 

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VKI startet die 6. Energiekosten-Stop-Aktion

Essen (APA/Reuters) - Die RWE-Tochter Innogy hat in den ersten neun Monaten wegen Einbußen in der Ökostromsparte und im Vertrieb weniger verdient. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei um 11 Prozent auf 1,9 Mrd. Euro geschrumpft, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.
 

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Ökostromgeschäft von Innogy schwächelt