Niederländische ING-Bank streicht 1.700 Stellen

Amsterdam - Der Finanzkonzern ING setzt immer stärker auf Bankgeschäfte im Internet und baut deshalb 1.700 Arbeitsplätze ab. Die Stellen sollen in den kommenden drei Jahren wegfallen, teilte die größte niederländische Bank am Dienstag mit, die in Deutschland und Österreich mit der ING DiBa aktiv ist. Zur Finanzierung seien im vierten Quartal Rückstellungen in Höhe von 320 Mio. Euro geplant.

Gleichzeitig soll in die IT-Systeme investiert werden, um die Angebote im Internet, über Call-Center sowie per Smartphone und in den Filialen zu vereinheitlichen. Ab 2018 rechnet ING mit jährlichen Einsparungen von rund 270 Mio. Euro. Die ING-Aktien legten zum Börsenstart rund ein Prozent zu.

Vor knapp zwei Wochen hatte bereits die verstaatlichte niederländische Großbank ABN Amro angekündigt, bis 2018 bis zu 1.000 Stellen zu streichen. Banken verkleinern immer stärker ihr Filialnetz, weil die Kunden zunehmend auf Online-Banking setzen.

Wien (APA) - Die von der Regierung beschlossenen Auflagen für NGOs bei der Teilnahme an Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) sind laut einem Gutachten des Verfassungsjuristen Daniel Ennöckl von der Universität Wien europarechtswidrig. Die vorgesehene Offenlegung der Mitglieder widerspreche dem europäischen Datenschutzrecht, hieß es in einer Aussendung des Auftraggebers Ökobüro.
 

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UVP - Einschränkung von NGOs laut Gutachten rechtswidrig

München/Ingolstadt (APA/dpa/Reuters) - Trotz des verhängten Bußgelds von 800 Mio. Euro gegen Audi läuft das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft München gegen den Autohersteller weiter. Nach wie vor werde gegen 20 Beschuldigte ermittelt, sagte ein Sprecher der Behörde am Dienstag. Mit der Geldstrafe sei lediglich ein anhängiges Ordnungswidrigkeitsverfahren abgeschlossen worden.
 

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Staatsanwaltschaft: Ermittlungsverfahren gegen Audi läuft weiter

Düsseldorf (APA/dpa) - Noch sind China und Bangladesch die mit Abstand wichtigsten Lieferländer für den Modehandel in Deutschland. Doch die Modeproduktion kehrt vermehrt nach Europa zurück, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie der Unternehmensberatung McKinsey, der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und des Digital Capability Center Aachen hervorgeht.
 

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Modeproduktion kehrt zunehmend nach Europa zurück