New Yorks Bürgermeister will Fahrdienst-Anbieter Uber ausbremsen

Der Bürgermeister von New York, Bill de Blasio, will den umstrittenen Fahrdienst-Anbieter Uber "so schnell wie möglich" ausbremsen. Er halte die geplante Gesetzgebung des Stadtrats, Uber ein Jahr lang nur ein Wachstum von einem Prozent zu erlauben, für "angemessen", sagte de Blasio am Montagabend vor Journalisten. "Ich finde, das sollte so schnell wie möglich verabschiedet werden."

Der Stadtrat will die Auswirkungen des Fahrdienstes auf Verkehr und Umwelt untersuchen lassen.

Uber wirbt damit, dass in New York schon rund 20.000 Autos für das Unternehmen unterwegs sind - mehr als die 13.587 Taxis in der Stadt. Uber vermittelt über Smartphone-Apps und im Internet Fahrten von Privatleuten und deren Autos.

Uber fährt wegen der geplanten Gesetzgebung des New Yorker Stadtrats eine aggressive Kampagne gegen de Blasio: Er wolle 10.000 Jobs vernichten und die von Taxis vernachlässigten Stadtteile jenseits von Manhattan eine wichtige Dienstleistung vorenthalten. Der Bürgermeister sei von den Taxiverbänden gekauft. Auch die drei großen New Yorker Zeitungen - "New York Times", "New York Post" und "Daily News" - haben das Gesetz gegen Uber heftig kritisiert.

Den Vorschlag von Uber, eine Online-Debatte zu führen, lehnte De Blasio ab. "Ich debattiere nicht mit Privatfirmen", sagte er. Uber sei ein "Multimilliarden-Unternehmen, und es benimmt sich wie eins". Uber stelle den Profit über alles.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker