New Yorks Bürgermeister will Fahrdienst-Anbieter Uber ausbremsen

Der Bürgermeister von New York, Bill de Blasio, will den umstrittenen Fahrdienst-Anbieter Uber "so schnell wie möglich" ausbremsen. Er halte die geplante Gesetzgebung des Stadtrats, Uber ein Jahr lang nur ein Wachstum von einem Prozent zu erlauben, für "angemessen", sagte de Blasio am Montagabend vor Journalisten. "Ich finde, das sollte so schnell wie möglich verabschiedet werden."

Der Stadtrat will die Auswirkungen des Fahrdienstes auf Verkehr und Umwelt untersuchen lassen.

Uber wirbt damit, dass in New York schon rund 20.000 Autos für das Unternehmen unterwegs sind - mehr als die 13.587 Taxis in der Stadt. Uber vermittelt über Smartphone-Apps und im Internet Fahrten von Privatleuten und deren Autos.

Uber fährt wegen der geplanten Gesetzgebung des New Yorker Stadtrats eine aggressive Kampagne gegen de Blasio: Er wolle 10.000 Jobs vernichten und die von Taxis vernachlässigten Stadtteile jenseits von Manhattan eine wichtige Dienstleistung vorenthalten. Der Bürgermeister sei von den Taxiverbänden gekauft. Auch die drei großen New Yorker Zeitungen - "New York Times", "New York Post" und "Daily News" - haben das Gesetz gegen Uber heftig kritisiert.

Den Vorschlag von Uber, eine Online-Debatte zu führen, lehnte De Blasio ab. "Ich debattiere nicht mit Privatfirmen", sagte er. Uber sei ein "Multimilliarden-Unternehmen, und es benimmt sich wie eins". Uber stelle den Profit über alles.

Frankfurt (APA/dpa) - Die Finanzaufsicht Bafin fordert von der Deutschen Bank mehr Anstrengungen im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Deutschlands größtes Geldhaus sei am 21. September angewiesen worden, "angemessene interne Sicherungsmaßnahmen zu ergreifen und Allgemeine Sorgfaltspflichten einzuhalten", teilte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) am Montag mit.
 

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Bafin fordert von Deutscher Bank mehr Anstrengungen gegen Geldwäsche

Paris/Berlin (APA/dpa) - Ein einsames Schiff auf dem Meer - bei Sturm und bei Sonnenschein. Das ist auf einem großen Wandteppich im Wintergarten des Pariser Élyséepalastes zu sehen. Manche interpretieren das Werk des zeitgenössischen Künstlers Pierre Alechinsky als eine Anspielung auf die schwierige Lage von Hausherr Emmanuel Macron.
 

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Kampf geht weiter: Macron will mehr Ergebnisse bei Europa-Reform

Brüssel (APA) - Die Finanzminister der Eurogruppe kommen am kommenden Montag in Luxemburg zusammen, um über die Reform des Euro-Rettungsschirms ESM (Europäischer Stabilitätsmechanismus) zu beraten. Dabei geht es vor allem um den erleichterten Zugang zu einer Kreditlinie, welche den Euro-Staaten als vorbeugende Maßnahme zur Verfügung steht, bisher aber noch nie in Anspruch genommen wurde.
 

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Eurogruppe berät über Reform des Euro-Rettungsschirms ESM