New York plant kostenloses Drahtlos-Internet

In ganz New York können Smartphone-Besitzer ab nächstem Jahr über eine kostenlose Drahtlosverbindung im Internet surfen. Die US-Metropole bekomme das "schnellste und größte städtische Wifi-Netz der Welt", sagte Bürgermeister Bill de Blasio am Montag.

In allen fünf Stadtteilen sollen demnach ab 2015 bis zu 10.000 Säulen aufgestellt werden, in deren Umkreis von bis zu 45 Metern Passanten rund um die Uhr kostenlos Zugang zum Internet erhalten. Nach Angaben de Blasios können an den Internetsäulen auch Handys und Tablets aufgeladen werden. Die Terminals sollen die Telefonzellen ersetzen: So sind neben Notrufen auch Inlandsgespräche über sie kostenlos möglich.

Das Projekt namens "LinkNYC" muss noch von einem Ausschuss der Stadt genehmigt werden. Dem Bürgermeister zufolge soll das Wifi-Netz keine Kosten für den Steuerzahler verursachen. Finanziert werde es über Werbung. De Blasio rechnete damit, dass so innerhalb von zwölf Jahren 500 Millionen Dollar (400,13 Mio. Euro) eingenommen werden und bis zu 150 neue Jobs entstehen. In zahlreichen New Yorker Parks gibt es bereits heute drahtloses Internet, ebenso im Stadtviertel Chelsea.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne