Neuseeland will Ausländern Kauf von bestehenden Häusern verbieten

Wellington (APA/dpa) - Angesichts gestiegener Immobilienpreise will Neuseelands neue Regierung Ausländern den Kauf von bestehenden Häusern verbieten. Die neue sozialdemokratische Premierministerin Jacinda Ardern kündigte dazu am Dienstag bis Weihnachten eine Gesetzesänderung an.

In dem Pazifikstaat ist seit vergangener Woche eine Regierung aus sozialdemokratischer Labour-Partei, Grünen und Populisten von New Zealand First (New Zealand First, NZF) an der Regierung.

"Wir sind entschlossen, Neuseeländern den Kauf des ersten Hauses einfacher zu machen", sagte Ardern nach der ersten Sitzung ihres neuen Kabinetts. "Deshalb werden wir ausländische Spekulanten davon abhalten, Häuser zu kaufen und die Preise nach oben zu treiben." In dem 4,7-Millionen-Einwohner-Land sind die Immobilienpreise im vergangenen Jahrzehnt um 50 Prozent gestiegen.

Die Regelung soll allerdings nur bestehende Häuser betreffen. Der Kauf von Land und der Bau von neuen Häusern ist Ausländern weiterhin erlaubt. Zudem sind Australier von der Regelung ausgenommen. Umgekehrt gibt es auch eine entsprechende Regelung für Neuseeländer in Australien.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker