Neujahrsfeiern in Fernost bremsen Japans Exportwachstum

Tokio (APA/Reuters) - Die japanischen Exporte sind im Februar den 15. Monat in Folge gestiegen - wegen des Neujahrsfestes in Asien aber deutlich langsamer. Die Unternehmen verkauften 1,8 Prozent mehr ins Ausland als ein Jahr zuvor, wie am Montag aus Daten des Finanzministeriums hervorgeht. Das ist etwas weniger als von Ökonomen erwartet und zugleich ein deutlich geringeres Plus als im Jänner mit 12,2 Prozent.

Experten führten die starke Verlangsamung auf das Neujahrsfest in China und anderen ostasiatischen Ländern zurück, das diesmal auf den Februar fiel. Durch die Feiertage brachen beispielsweise die Ausfuhren in die Volksrepublik - Japans wichtigstem Handelspartner - um fast zehn Prozent ein. "Insgesamt behalten die japanischen Exporte aber ihren Aufwärtstrend durch das hohe Wachstum der Weltwirtschaft bei", sagte der Chefvolkswirt des Finanzhauses SMBC Nikko Securities, Yoshimasa Maruyama. So zogen die Exporte in die USA um mehr als vier Prozent an.

Die Einfuhren nach Japan legten im Februar um 16,5 Prozent zu. Besonders Bekleidung aus China wurde verstärkt importiert.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch